Hütten
Hütten

In Hütten lernten die Kinder zwei ganz besondere Bewohner des Zirkuszeltes kennen - die zwei unsichtbaren Zirkusgeistchen nämlich helfen den Fledermäusen und beschützen sie Schutzengeln gleich. Manchmal gar wirken sie als Verkuppler, so hatten sie ihre Finger im Spiel als der Zirkusdirektor sein Herz an eine orientalische Fakirfrau verlor. Die Pips ihrerseits genossen den nahe gelegenen Hüttemersee und die Sommerzeit überhaupt, unter anderem beim gemütlichen Lagerfeuer.

Zürich Döltschi
Workshops und Führungen hoch über Zürich

Auf der Känguruwiese beim Schulhaus Döltschi konnten zahlreiche Kinder in Workshops und Führungen Zirkusluft schnuppern - eine Gruppe von Jungfledermäuschen übernachtete sogar in der Fledermaushöhle. Die Pipistrelli ihrerseits durften ihre Show geich vier mal vor begeistertem Publikum aufführen. Zum Erfolg der Woche trugen auch zahlreiche Helferinnen und Helfer bei, denen ein grosses Dankeschön gebührt.

Küsnacht
ZIrkusschloss am Zürichsee

Dank herrlichem Wetter und dem Zürichsee in unmittelbarer Nähe konnten die Fledermäuse die Ferienstimmung in die Animationswoche mitnehmen. In dieser brachte ein trickreicher und lebensfroher Hofnarr einer verwöhnten und gelangweilten Prinzessin die Lebensfreude zurück, derweil das königliche Paar die Kinder galant durch die Woche geleitete. Die 73 Animationskinder ihrerseits liessen manche Schweissperle rollen, um am Freitagabend Eltern und Verwandten einen wunderbaren Galaabend zu bescheren.

Ramsen

In Ramsen manövrierten zwei joviale Seebären die Kinder auf der MS Stracciatella durch allerlei Abenteuer und lasen auf dem Weg zur Galavorstellung zwei schiffbrüchige Piraten auf. Für die Fledermausmannschaft war die Woche an Bord des Schiffes zwar streng, aber dank des herrlichen Wetters und des Swimming-Pools an Bord durchaus angenehm. Ihre eigene Vorstellung durften die Pipistrelli vor einem warmherzigen Publikum aufführen und und die Kinder-Gala hätte bunter und vielseitiger nicht sein können (siehe Fotos)!

Doch nun freuen sich die Fledermäuse auf eine Woche wohlverdiente Ferien, um auch mal länger auszuschlafen oder einfach mal so richtig azubhängen!

Stein am Rhein
Rock am Rhein

Nach 6 Jahren Pause durfte der Circolino Pipistrello endlich wieder im wunderschönen Städchen Stein am Rhein gastieren. Schon am Montag zeigte sich, dass an diesem Ort viele zirkusbegeisterte Meschen zu Hause sind, so ging der Zeltaufbau dank der Mithilfe zahlreicher tüchtiger Helfer ganz flott über die Bühne. Die mehr als 200 Kinder wurden vom Zirkusdirektorman, dem kleinen Prinzen und dessen Freund dem Piloten durch die Woche manöviert und boten am Ende der Woche zwei (!) Galavorstellungen, die es in sich hatten: Mutige Fussballler zeigten kühne Stunts auf dem Trampolin, nicht weniger waghalsig waren die Performances an Tuch und Trapez und durch die Show führte eine Polizistin und als ihr Gegenpart eine delinquente Tierbändigerin. Den hier unerwähnten Artistinnen und Artisten gilt indes genausoviel Lob. Doch zu einem richtigen Zirkus gehört natürlich nicht nur Artistik sondern auch viel Arbeit im Hintergrund. Mehr als 100 Atelier-Kinder werkelten in ihren Schulzimmern und stellten Tickets, Bauchläden und Plakate her. Kleine Zeitungsmacher hielten die Woche in einem sehenswerten Zirkusbuch fest und für das "Zirkuskafi" wurden leckere Köstlichkeiten gebacken. Und weil der Wonnemonat Mai seinem Namen endlich auch gerecht wurde, genoss die kleine, aber feine Stadt am Rhein eine rundum gelungene Zirkuswoche.

Mechwoche

Und wenn die Pipistrelli nicht Zirkus machen, dann mechen sie! Fahrzeuge und Wagen wollen sauber sein, und vorallem, sie wollen fahren. Fleissig wurde an Traktoren rumgeschraubt, Räder ausgewechelt, Dachschäden geflickt, Wagen gewaschen und frisch geölt, aufgeräut und entrümpelt, Tournee geplant und vieles mehr. Das grösste Projekt war jedoch die "Zitrone" in neue Farbe einzukleiden, sprich, einer unserer grössten Wagen komplett abzuschleifen und neu zu bemalen, inklusive Stromversorgungskasten, Treppe, Fenster und Türen, Dach und der Erneuerung des verfaulten Schiffscontainer grossen Vorratstor. Das tönt alles nach einem Haufen Arbeit, ist es auch - und ehrlich gesagt, sind wir nicht ganz mit allem fertig geworden. Das Wetter, ja das Wetter... , viel Neues gibt es dazu nicht zu sagen. So haben wir einen Teil der Arbeit in die trockene Werkstatt, unweit von hier ins Schöntal verlegt. Dort durften wir unsere Wintergenossen begrüssen und feststellen, dass das Winterquartier, in der Sommerzeit, ohne uns Pipistrelli, sehr viel schöner ist. Doch am allerschönsten ist es natürlich auf Tournee, weiter gehts!

Volketswil
Schneesturm und Wolkenbrüche

In der zweiten Tourneewoche, einer weiteren Ferienprogrammwoche war der Frühling die ganze Woche abwesend (eben in den Ferien, deshalb heisst es ja Frühlingsferien) und die Pipistrelli mussten gegen sibirisches Wetter ankämpfen. Aber man weiss es ja: "Der April macht was er will" - und wir auch! Er wollte Schnee und Regen, wir wollten Zirkus und gute Laune. Dass beides zusammen geht, hat uns die letzte Woche in Volketswil eindrücklich gezeigt. Gutgelaunt haben die beiden Gartenzwerge Ping und Pong durch die Woche geführt und am Schluss sogar gemeinsam mit dem Wurzelzwerg Zwack, der Pilzin Pirella und der Elfe Elfrieda ein lustiges Wald-Tänzchen vorgeführt. Voller Elan und Motivation haben indessen Piratinnen, Hexen, Zauberer, rockende Tiger, Discomenschen, Familie Staubwedel und Seiltänzerinnen aus der Zukunft ihre eigenen Nummern hoch in den Himmelslüften, unter dem Meer, beim Raumschiff und am Fest der Walpurgisnacht kreiert und geprobt. Ganz im Sinne einer alten Zirkus-Weisheit durften wir nach einer eisig kalten, nassen Hauptprobe am Freitag eine von der Sonne beschienene Samstags-Gala und einen vorsommerlichen Zeltabbau erleben. Ja, so ist er eben auch, der April...

Horgen
Allmendplatz

Die Pipistrelli (auch die doch ein wenig nervösen Räupchen) lenkten ihre Gespanne sicher durch den kalten Regen vom Schöntal nach Horgen. Allerdings hat einer der Traktore auf halbem Wege den Geist aufgegeben und musste abgeschleppt werden - doch am Sonnabend standen zumindest alle Wagen auf dem Allmendplatz hoch über dem Zürichsee. Geprobt wurde in der warmen Turnhalle, während draussen der Schneesturm tobte. Zum Wochenabschluss hatte Petrus endlich erbarmen mit uns und die Gala ging bei strahlendem Wetter über die Bühne während im Zelt die Artistinnen strahlten und das beinah volle Zelt begeisterten. Der Tourneestart hätte (einmal abgesehen vom garstigen Wetter zu Beginn der Woche) gar nicht besser ablaufen können - die Fledermäuse flattern wieder übers Land!

GET READY TO TOUR
Bald geht's los

Das Premierenwochenende war rundum ein Erfolg und die mehr als 1000 Zuschauer durften ein zauberhaftes Zirkusfest miterleben. Das Wetter hätte besser nicht sein können und das Publikum schien begeistert von unserer Vorstellung. Auch die Pipistrelli konnten das Wochenende (zumindest nach anfänglich verflogener Hypernervosität) geniessen, auch dank einer wundervoll nostalgisch eingerichteten Bahnhofshalle (Proberaum) und zwei grandiosen Konzerten am Abend.

Doch nun müssen Wagen fahrtauglich gemacht, Requisiten eingepackt und das Traktorfahren geübt werden - denn bald geht's auf die halbjährige Tournee - wir freuen uns!

ROCK THE GARE
the show must go on

Am Wochenende heisst es wieder "hereinspaziert ins blaue Zirkuszelt" - wir sind bereit. Unnötiger Ballast wurde abgeworfen (bei Mensch und Szenen), technische und spielerische Abläufe sitzen und den Musikstücken wurde unter wachem Ohre des Signor Bantelli die letze Politur verpasst. Weil auch der Herr Petrus es gut meint mit uns steht einem wunderbaren Zirkuswochenende mit Speis, Trank, Schaustellerei und natürlich einer unvergesslichen Show nichts mehr im Wege! Wir freuen uns auf euch!

Wo(rauf) warten wir?
Auf Gleis 17

Die Pipistrelli können die Premiere trotz Muffensausen (gilt vor allem für die Räupchen) kaum erwarten. In unserem diesährigen Stück ist ein Bahnhof der Ort des Geschehens, wo Menschen gemeinsam wartend zu einer Schicksalsgemeinschaft heranwachsen, um wahnwitziges und kühnes zu erleben. Aus anonymen, getakteten Menschen werden poetische Geschichtenerzähler, Zauberer, Jongleurinnen und Artistinnen. Bis es aber so weit ist, muss noch an Szenen und Requisiten geschliffen und gebastelt werden, um für die Premiere bereit zu sein.

Zeltaufbau
Hang her higher

Wieder weht die Fledermaus im schöntaler Wind und hat bereits die ersten frühjährlichen Sturmböen miterlebt. Auch dieses Jahr ging der Zeltaufbau dank tatkräftiger Mithilfe zahlreicher Fledermaussenioren erfolgreich über die Bühne und die Pipistrelli konnten bereits erste Szenen ihres neuen Programmes in der Manege proben.


Mechwoche

Der Schnee schmilzt, der grosse Schneemann tanzt Limbo und goldene Strahlen lichten den ansonsten mit grauen Brettern verdichteten Himmel. Es ist Mechwoche: Vielerlei Zeltinventar wird geschliffen und neu bestrichen, graue Bodenbretter belegen den Proberaum und ein neu gepimpter Popcornwagen erstrahlt die Gemüter. Vieles erscheint in frischem Glanz und Schrift damit die Tournee im Frühling säuberlich starten kann. Nebst dem Streichen wird fleissig für die Tournee geplant, Löcher auf Wagendächern dicht gemacht, Einkaufslisten abgehakt, gekocht, geflickt und entrümpelt. Und die über dem Zelt fliegende Fledermaus kann sich demnächst wieder von ihrer besten Seite zeigen, wenn sie am baldigen Zeltaufbau wieder fliegen darf. Nächste Woche geht es weiter mit Proben.

Die Proben haben begonnen

Das neue Fledermaus-Team 2017 hat sich eingenistet und die 10-wöchige Probezeit für das neue Stück in Angriff genommen. Im Proberaum des Winterquartier in Rikon bläst wieder der Wirbelwind. Es wird allerei improvisiert, verkleidet, artistziert, spielunkt, musikastet, geslaunscht, verkümmerte Muskelpartien wieder aktiviert und gemeinsam schnabuliert. Wir stehen am Anfang einer spannenden, intensiven, lehrreichen und spassigen Zeit und freuen uns hier bald mehr zu berichten.

Wanderfabrik im Schöntal

Das Winterquartier ist derzeit Knotenpunkt von Wandergesellen und -gesellinnen. Das Rotgewerk hat ein Treffen einberufen, um den Circolino Pipistrello handwerklich zu unterstützen. Wir sagen "Ja, Danke" und haben ein dutzend Reisende gerne bei uns aufgenommen. Darunter befinden sich einige Schneiderinnen, Zimmerer und Zimmerinnen, eine Raumausstatterin, ein Seiler, sowie Bäcker und Konditoren. Sie haben den Proberaum in eine Fabrik verwandelt, Nähmaschinen und allerei Werkzeug mitgebracht. Sie nähen, flicken, werken, malen, kochen, putzen und packen überall mit an, wo man helfen kann. Für die Zirkusanimation werden neue Kostüme für Gross und Klein fabriziert, siebzig an der Zahl, darunter neue Gillets, Röckli, Tütüs und vieles mehr. Trapezseile werden kindergerecht fabriziert, der alte durchlöcherte Manegenvorhang, sowie die dazugehörigen Blenden erglänzen wieder in rotem Samt, und für ehemals harte Sitzunterlagen gibt es neue bequeme Polster. Der Anlass entpuppt sich als Erfolg, beide Seiten können von einander profitieren, eine Art Symbiose zwischen Zirkus- und Handwerksreisenden.
Zum Schluss des Treffens findet ein Fest statt, bei welchem eine kleine Zirkusgala natürlich nicht fehlen darf. Die Handwerker/innen üben sich derzeit fleissig in den Zirkusdisziplinen und zeigen ihr Geschick in der Manege. Wir sind gespannt und freuen uns schon jetzt auf den Gebrauch der vielen neuen Kleider.

Winterpause

Die Blätter sind von den Bäumen gefallen, es räuchert aus den Wagenkaminen, das Zelt liegt im Trocknen, die Tage werden kurz und die Nächte kalt. Zeit für die Fledermäuse alles aufzuräumen, fertig zu putzen, alte Suppen und halbvolle Gläser auszuschlürfen um sich dann in den wohligwarmen Winterschlaf zu legen.

Wir begeben uns in eine wohlverdiente Winterpause und schlagen ab Mitte Januar mit frischen Winden unsere Flügel wieder aus.

Bonstetten

Die letzte der 22 Tourneewochen gastierten wir in Bonstetten. Der Familienclub Wettswil-Bonstetten lädt alle zwei Jahre zum Zirkusfest ein. Der silberne Direktor Mister Silverstar führte, mit Hilfe seiner Mutti, die Kinder durch die Zirkuswoche. Gleich dreissig Kinder wünschten die Zirkusdisziplin Akrobatik. Da unser Zelt für eine 30-Kinder-Pyramide zu klein würde, gab es dafür drei Akrobatikgruppen. Akrobatisch inspirierte Malkunst übten der quirrlige Künstler Jean Baptiste und sein clownesker Assistent Hans-Heiri aus. Aus Sicht der Kinder war wohl eher eine Menge Blödsinn auf der Manege zu sehen. Viel Inspiration war denn auch von unseren wahren Künstlern, den Zirkusartisten/innen, gefordert. Assistiert wurden sie von den Pipistrelli, von welchen viele zum letzten mal ein Zirkusgruppe animierten. Zum Schluss der Gala wurden sie in zirzensischer Würde auf einer Ehrenrunde kutschierend gefeiert. Weiter gefeiert wurde am Samstag, die allerletzte Darbietung unserer Show C'est Nous fand statt. Noch einmal sind die gespässigen Charakteren in uns empor gestiegen und aufgewirbelt, um nachher für immer in uns zu verschlummern. Hie und da wird vielleicht (oder gar höchstwahrscheinlich) die eine oder andere Figur in uns für kurze Momente weiterhin aufblitzen.
Das war es von der Tournee, das war C'est Nous!

Winterthur

Die Winterthurer Freunde sind uns treu. Das fünfte mal in Folge sind wir Gast im Eulachpark, freuen uns auf das Wiedersehen und geniessen die grosse Fankulisse. Fast ein Heimspiel für unsere C'est Nous Show, die wir gleich zweimal spielten. Die grösste Show gehörte jedoch den Kinder, welche bald besser wissen wie man unser Zelt auf- und abbaut und überhaupt wie man Zirkus macht. Kinder von klein bis gross übten lustvoll an witzigen und fantasiereichen Nummern. Zur Hauptprobe noch etwas nervös, liessen sich die Artisten/innen am Samstag von der positiven Stimmung anstecken und zauberten ihre Nummern gekonnt auf die Manege. Im Programm gab es dieses Jahr neu den Luft-Ring sowie ein Schattentheater. Letztere Gruppe spielte Schule im Zirkus. Wahrscheinlich spielen sie nach den Ferien Zirkus in der Schule.
Zufälligerweise stellten wir das Zelt genau auf den Wiesenfleck, wo ein Zwerge und ein Riese wohnten, sowie ein riesengrosser Fliegenpilz wuchs. Der Fliegenpilz stellte sich zu Verfügung die Zirkuswoche zu moderieren, Zwerg und Riese zankten und beneideten sich, wurden auf der gemeinsamen Fährte zum erhofften Glück allmählich zu besten Freuden und merkten erst am Schluss, dass sie sich prima ergänzen und sich gegenseitig auszuhelfen wissen.
Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Die Winterthurer Freunde bleiben uns treu. Es konnte ein neues Organisationsteam gefunden werden. An dieser Stelle danken wir für und freuen uns auf nächstes Jahr.

Fehraltdorf

Zirkusfieber in Fehraltdorf: Kleine und grosse Teilnehmer/innen aus der Stiftung Ilgenhalde und deren Betreuer/innen unternahmen zusammen mit 24 Primalschulkindern ein integrative Zirkuswoche. Die Primarschüler/innen zeigten keine Berührungsängste. Die dadurch entstandene schöne Zusammenarbeit von Jugendlichen mit und ohne Behinderung führte zu kunterbunten Nummern wie Rollstuhldisco, blinden Jongleuren, Pyramiden- und Schaukelakrobaten und wie der Professor von den Zauberer verschwunden gelassen wurde.
Eine Regenbogenrakete landete bei uns im Zirkuszelt, mit ihr die Clownin Hanni und ihre herzigen zwei Büsis. Wir sahen, wie sie jeden Tag auf fremde Planeten schossen und dort neue Abenteuer erlebten.
Abgehoben ist das Zelt auch am Freitag Abend, zur Gala tobte und krachte es im vollen Zelt und zu den Artisten/innen wurde kräftig applaudiert. Noch am selben Abend brachen wir das Zelt ab, was dank den viiiiiiielen Helfern in Reih und Glied sehr zügig voran ging.

Oberwil

Die Fledermäuse hatten sich eine Woche Ferien gegönnt und sind danach den weiten Weg nach Basel geflogen. Die Primarschule Wehrlin hatte alle Hebel in die Gänge gesetzt uns nach Oberwil zu holen. Hundertfünfzig zirkusbegeisterte Kids haben eine geniale Zirkuswoche erlebt. Es wurde fleissig geübt, geschauspielert und geturnt, sowie für die Ateliers gebaken, gefilmt, fotografiert und interviewt. Wir sahen, wie der grosse Zaubermeister Houdeldini und seine brilliante Assistentin Sabrina ihre Tricks zunächst regelrecht versiebten. Herr Wunder und Frau Plunder glaubten weiterhin an sie und schickten sie zu Lino Rello, dem Direktor des grossen Circo Pipist. Dort wurden sie freudevoll empfangen und just in das Programm aufgenommen. So ein meisterhafter Zauberer hatte Lino Rello noch nie gesehen. Noch nie gesehen hatte er auch solch eine riesen Zirkusfete, welche zum Wochenhöhepunkt stieg. Ein wahrhaftes Fest mit Gesang, Speis und Trank, hochstehenden Nummern in der Manege und vielen kreativen Bazarständen. Eine Woche voller Freude, Groove und Zirkusstimmung. Ruf: Circo - Lino, Pipist - Rello!

Oberbüren
Asylzentrum Thurhof

Das erste Mal machte der Circolino Pipistrello Halt in einem Asylzentrum. Rund 100 unbegleitete minderjährigen Asylsuchende durften eine Woche alles rund um den Zirkus erleben. Damit die aussergewöhnliche Projektwoche stattfinden konnte, wurden via wemakeit.com über 5000 Franken Spenden gesammelt. Viele der Jugendlichen verstanden kein bis wenig Deutsch und wussten auch nicht, was genau auf sie zukommen würde. Beim Zeltaufbau waren sie etwas zurückhaltend, von Tag zu Tag haben sie jedoch das Zirkusleben schätzen gelernt. Es wurde sogar in der Freizeit geübt. Sie haben bei unserer Show C'est Nous mächtig eingeheizt, am Samtag eine powervolle Show in vollem Zelt gezeigt und Vollgas gegeben beim Zeltabbau. Für alle ein unvergessliches Zirkuserlebnis. Wir danken allen Beteiligten, Spendern, Zuschauern, Unterstützern und dem ganzen Thurhofteam.

Gamprin

Für die zweite liechtensteinische Woche fuhren wir ans andere Ende des Fürstentums, nach Gamprin. Da dies nicht so weit ist, lag eine Kaffeepause, eine kleiner Umweg, eine Fledermaus im Krankenbett oder eine Traktorpanne knapp drin. "Dahom" in Gamprin hatten wir vom Zeltplatz "domme" wunderbaren Ausblick in die schweizer Berglandschaft "ichi". Ja, wir fühlten uns heimisch hier, doch der besondere Dialekt hier an der östlichen Landesgrenze liess den einen oder anderen gar fremd aussehen.
Am Donnerstag kamen wir in den Genuss eines Feiertags, am Freitag gab es 300 Bratwürste und eine stimmungsvolle C'est Nous Show und am Samstag wurde die Hauptprobe, die Kindergala und ein nächtlicher Zeltabbau durchgezogen.
Nebst der Bergwelt gab es diese Woche vor allem im Zelt viel zu bestauen: Eine singende Säge, die vergangene Zirkusartisten hervorzaubern konnte, die Erfindung des Telefons, Unterwasserwelten in der Luft, unbändige Clowns, ein schwebendes Kind und tanzende Buttergipfel... Märchen soll es ja geben, aber Zirkus ist echt!

Triesen

Wir waren eine Woche zu Hause im Schöntal und haben allerlei Sachen frisch und putzig gemacht. Die Zirkuswagen wurden gewaschen, der Küchenboden auf Hochglanz poliert und unser bereits beinahe als Gewitterwolke daherziehendes Wölkli wurde frisch gestrichen und erstrahlt nun in blendend weissem Wolkenkleid.

Nun gehts auf ins Fürstenland. Nach einer langen und heissen Sonntagsfahrt haben wir das schöne Land im Rheintal, umgeben von Bergpanorama, erreicht. Hundert Primarschulkinder aus Triesen haben Zirkus erlebt, geschnuppert, gefühlt und neu erfunden. Neu erfunden hat sich auch Rüdiger 2, der unseren verschollenen Gehilfe Rüdiger 1 ersetzte und das Zelt stets in prächtiger Laune und Spannung hielt. Die Triesener Artistenkinder, Clowns, Zauberer und vieles mehr, haben eine stimmungsvolle Show geschwungen und zeigten ihren Eltern und Angehörigen, was für Zirkusstars in ihnen schlummert.
Und weil es hier so schön ist, bleiben wir noch eine Woche im Land des Fürsten.

Zürich Wollishofen

Das Wasser plätschert neben den Wagenstuben, die Sonne streift am Morgen über den See und färbt am Abend rötlich die Alpen. Und um den Zeltplatz wimmelt es von Bade- und Grilliergästen. Wir sind in Zürich Wollishofen, yeah, direkt am See, was wetsch no meh? hä!
Hundert Zürcher Ferienkinder nutzten die Möglichkeit innerhalb einer Woche Zirkusstar zu werden und übten ihre Lieblingsdisziplin aus. Geübt wurde vornehmlich auf der Badewiese, sofern man zwischen den Badetüchern Platz fand. Trapez, Tuch und Fass laufen waren heiss begehrt, aber auch die anderen Disziplinen wurden mit Spannung und Freude ausgeübt. Wir spielten zweimal unser Stück C'est Nous und liessen es mächtig krachen. Darum gibt bei C'est Nous auch ab und zu Scherben. Dies ist weiters nicht so schlimm, da wir den Besen stets griffbereit auf der Manege haben.
Man glaubt es nicht, doch zwei Nordseefischer haben auf ihrer Karton-Hannelore einen Haifisch aus dem Zürcher Seebecken gefischt, einen verzauberten Herr Direktor Haifisch. Nach einer langen Hochseeodyssee konnten sie mit mehr Glück als mit Verstand den Weg finden, den armen Hai nach Hause zu seiner glücklichen Frau Direktorin zu schicken. Ende jut, alles jut. Hä?!

Wallisellen

Azelle Bölle schelle, dChatz gaht uf... Walliselle - jawohl! Und tatsächlich war die Reise von Kloten nach Wallisellen ein Katzensprung. Wir waren früh vor Ort und das Zelt im Nu aufgestellt. Die Wallisellener Kinder hatten keine krummer Beine, wie man meinen könnte. Nein, sie zeigten ehr- und redlich lustige Clowns, echte Tiere, wahrhaftige Zauberer und waghalsige Luftnummern. Trotz den wenigen Kindern hatten wir ein sehr schöne, fröhliche und engagierte Woche. Gemeinsam mit den stolzen Eltern der frisch gebackenen Zirkusstars, zerlegten wir das Zelt wieder in die Einzelteile und versorgten es.
Eine vermeintlich bekannte Geschichte spielte sich auch noch im Zelt ab: Hanna und Greto verliefen sich im Wald, es war so finster und auch so bitterkalt. Sie kamen an ein Häuschen von Pfefferkuchen fein, wer mag wohl der Herr von diesem Häuschen sein? Den Verlauf der Geschichte kennt ihr. Das meinten wir auch: Just als die Alte Hexe den Ofen eingeheizt hatte, bekam Hanna Lust auf Kekse. So auch die Hexe. Sie zeigte sich plötzlich als das liebe Grosi und so genossen sie gemeinsam Kuchen und Kaffee. Alles was wir sehen ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit.
Piff paff puff und du bisch duss.

Kloten

Die Vereinigung Freizeit Kloten hat zum Zirkusspiel aufgerufen. Vierzig Ferienkinder standen am Montagmorgen mit ihren Eltern bereit um alles auszuladen und aufzustellen. Dabei mussten wir achtgeben, dass nicht das einte oder andere Material im Wasser landete, die Masten in der Seilbahn hängen blieben oder der Jeep das Eingangstor kratzte. Wir befanden uns mitten in der Badi Schluefweg, zwischen Eisstadion, Beachvolleyball und Minigolf, unmittelbar neben Wasserrutsche und Seilpark. Die grösste Attraktion war natürlich unser Zirkuszelt. Die Kinder von Klein bis Gross zeigten ihr Können. Es wurde viel geübt und viel gelacht, gelacht am allermeisten in den vordersten Sitzreihen an der Show C'est Nous. Ein Käferfest der Kleinen, selten wurde so viel gegiggelt. Nebst den Kindern hatten wir diese Woche auch einige exotische Tiere bei uns in der Manege: Ein Elefant namens Bobby, Pamela, die Pandabärin, Foolio, das Faultier und Pinggi, der Pinguin. Sie sind vor langer Zeit aus dem Zirkuszoo ausgebrochen und versuchten auf eigene Faust eine Nummer zu kreieren, was beim Versuch blieb! Zum Glück konnte sie der Dompteur Wild Bryan im Dschungel auffinden. Gemeinsam haben sie die wohl schönste Tiernummer in der Pipistrellogeschichte vorgeführt.
Die Fledermaus scheint sich langsam an das Wasser gewöhnt zu haben, wenn es so weiter geht, gibt es bald Pipistrello Underwater!

Oetwil am See

Seit vielen Jahren sind wir Gast an der Goldküste am Zürichsee, diesmal in Oetwil am See. 80 Kinder aus dem Bezirk Meilen, mehrjährige Teilnehmer sowie Zirkusneulinge, nahmen am Artistenleben teil. Montag frühmorgens bohrten wir Löcher in den Schulhausplatz, um bald darauf Nägel, Schnüre und Zelttücher daran zu befestigen. Es war heiss diese Woche, viele Animationen fanden im kühlen Innern oder dann im Schatten statt. Und es wurde noch heisser, nämlich im Zelt. Das Aushalten der vielen Schweisstropfen in den Zuschauerreihen war es den Darbietungen allerdings wert. Gezeigt wurden schöne und neue Nummern wie Fakirjonglage, UV-Lichtreifen und Luftring, Clowns und Schattentheater sowie im Werbespot und Dschungeltiere auf dem Tuch. Ein Multitalent nach dem andern. Als das wahre Multitalent behauptete sich allerdings unser Praktikant Ralf Rechsteiner. Sein unermüdliches Selbstvertrauen wurde nach mehrerem Scheiter gebrochen, er brachte einfach nichts zustande. Dafür gilt er landesweit als Meister der besten Popcorn, somit fand er schnell wieder zur Freude und zu Freunden. Am Freitag abend gab es zu "C'est Nous" fröhliche und ausgelassene Stimmung und ein ausgedehnter Sommerabend. Kulinarisch ging es uns ebenfalls sehr gut, wir wurden besten bekocht (das tun wir uns eigentlich immer =) und reichlich mit Kuchen, Torten, Zöpfen, Beeren, Sirup und Konfitüren beschenkt :-) Es bleiben die schönen Erinnerungen, volle Bäuche und die Bohrlöcher auf dem Pausenplatz.

Badi Rüti

Nach einer Woche Fledermausferien haben wir erholt und munter unseren Elefantentross nach Rüti spediert. Hier organisierte die Kulturkommission Rüti zum vielten Male eine Zirkuswoche in der Badi Rüti. Ferien, Zirkus, heisses Wetter und Badi, das passt alles wunderbar zusammen. Dem entsprechend war auch die Stimmung unter den Kindern und den Animatoren/innen. Platzmässig hatten wir allerdings zu kämpfen, parkende Badegäste, Beulen, enge Strasen und ein Zelt mitten im Getümmel. So kam es des öfters vor, dass sich nasse Badkleidtouristen im Zelt verirrten, Herr Chlorwasser hatte jedoch alles im Griff und hielt Ordnung im Zelt. Am Freitag Abend hatten wir eine prickelnde Show mit vielen sprudelnden Zuschauern und eine Dusche zum Ausklang der Show.
Im Wochentheater haben wir die Vorgeschichte unseres "C'est Nous"- Putzmeisters, Giuseppe, kennengelernt. Eine mühselige und lustig tragische Geschichte, wie "Giusi" vom einen Misserfolg in den anderen fiel, wie sein Charme jedoch stets sein Talent zum Nichtsnutzt übertönte, und wie er endlich seinen Platz bei uns im Zirkus gefunden hatte.
Wir erlebten eine fröhlich nasse Woche mit Ferientouch, wo zwischendurch ein Sprung ins Wasser und eine Tüti Badipommes nicht fehlen durfte.

Zürich Buchegg

Eine Woche Stadtambiente: Unser Zelt stand diese Woche mitten auf dem Quartier des Zürcher GZ Buchegg. Rundum spielende Kinder, Wohnblöcke, quietschende Tram, Baustellengeräusche, hupende Autos, iahende Esel (die haben zwar nichts mit der Stadt zu tun, waren aber trotzdem hier), Afrommusik, Geburtstagparties, Schulkinder, Skater und vorbeilaufende Gwundernasen.
Wir zirkussten mit knapp 100 Kindern und Jugendlichen der Gesamtschule Unterstrass. Die Artisten und Artistinnen waren zwischen 4 und 16 Jahren alt, was wunderbare Kombinationen mit Gross und Klein ergab. Dank des schönen Wetters wurde auf dem GZ Areal geübt, eine fröhliche, sommerliche Stimmung mit vielen Zuschauern bei unserer Arbeit. Viele Zuschauer begrüssten wir auch an unserer Show. Gleich zwei mal durften wir C'est Nous in vollem Zelt spielen.
Nebst dem Zürcher Publikum haben uns im Zelt auch zwei Hexenmeister eingeheizt. Sie haben sich mit Zaubertränken und -Kräften duelliert und hinterlistig ausgetrickst, bis sie, zwar nur unter Hilfe des Herrn Direktor Schnösel, zum Schluss kamen, dass sie nur gemeinsam den Geheimtrank für Superkräfte beherrschen.


Bellmund

Von Bern ging es Richtung Bielersee nach Bellmund. Wir erwartete uns eine top vorbereitete Primarschule und top motivierte Kinder. Es war viel los auf dem Zirkusareal, nebst der Zirkusanimation gab es viele Ateliers, die einen Stand für das Zirkusfest am Freitagabend vorbereiteten. So enstand ein riesiges und fröhliches Zirkusfest mit rekordverdächtig vielen Besuchern. Kinder und Erwachsene konnten sich in Limbodance messen, Chasperlitheater spielen, sich an der Schiessbude mit Wasserschwämmen bewerfen, Riesenseifenblasen zaubern, sich an den Essständen verkösteigen und vieles mehr. Zum Zeitpunkt des Zeltabbaus wollten sich die Gäste Festlaune nicht nehmen lassen, liessen sich später jedoch kräftig zum Mitanpacken mitreissen.
Leider ist uns diese Woche ein Kamel ausgerissen. Dank La Gazelle und kräftiger Mithilfe der Kinder, die halfen die schwierigen Rätsel der Sphinx zu lösen, konnte Camelio wieder gefunden werden. Wir genossen eine tolle Zirkuswoche, stets offene Türen, Aussicht auf Jura und Bielersee, Baden, Grillieren, Fussballfieber und vieles mehr. Am Sonntag fahren wir den langen Weg zurück nach Zürich.

Zollikofen

Der Sommer ist da - an Regen denkt keiner mehr. Und sie Sonne schien sehr fest für Zollikofen. Die Kinder und Jugendlichen der Blindenschule Zollikofen liessen alle Herzen erwärmen. Für uns war es eine sehr schöne und faszinierende Animationswoche. Es scheint ein kleines Wunder auf Erden, was die Artisten/innen alles zu Stande gebrachten haben. Alles ist möglich. Die Zikusband rockte wahrhaftig ab, es wurde jongliert, geklettert, getanzt und gezaubert, was alle Zuschauer ins Staunen versetzte und am Herzen berührte. Die Artisten/innen hätten am liebsten bis in die Ewigkeit Zirkus weiter Zirkus gemacht. Zirkus machen aus purer Freude!

Nebst dem Zirkus fand diese Woche auch das inoffizielle Euro-Finale der Mitspielzirkusse statt: Blutrünstige Pipistrelli kämpften gegen wunderplundrige Feen, jeder Ball wurde hart umkämpft, ein Goldengoal entschied die Partie zu Gunsten der Feen. Der Pokal wurde gewunderplundert. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, wir sind jedoch froh, steht das riesige Pokalding nicht mehr in der Küche rum, versperrt den Platz im Glacetiefkühler oder sonst wo..., dennoch - Rache den Plundis!

Wila

Regen, Regen, Regen - was macht man dagegen? Alles nass, nass, nass - Zirkusmachen macht trotzdem Spass! Ein Schwimmbecken im Zelt hätte sich schon manch einer gewünscht. Et voilà: In Wila durchströmte ein Fluss unser Zelt, der Hartplatz und das viele Wasser gaben die Vorraussetzung dafür.
"Alles im Fluss" kann mann auch auf die Zirkusanimation übertragen, es wurde gelacht, gespielt und auf gutem Niveau geübt und vorgezeigt. Unsere Hilfe war beinahe überflüssig. Überflüssig waren die Anstrengungen unseres Ritter Helinor die Hand der Prinzessin zu ergattern. Der liebwillige Drache, dessen eine Schuppe er brauchte, war einfach weich zu kriegen, und der Wunsche König des Landes zu werden, verwässerte angesichts der Prinzessin. Der Grund dafür ist auf den Fotos zu erkennen. Der heldenhafte Helinor hatte dann trotzdem durchbzubeissen, und so kam es zu einem lustigen Happy End. So auch mit dem Regen, wurden wir nach dem Showende von einem riesigen, wundervollen Regenbogen begrüsst, der die Stimmung verzauberte. Happy End.

Thalheim

Erstmals in der Saison beglückte uns zum Zeltaufbau die Sonne, danke. Während der Animationstage herrschte kunterbuntes Wetter, unfreiwillige Duschen und hitzige Wasserschlachten wechselten sich ab. Die Stimmung war gut, verlieh Thalheim uns doch einen Hauch von Ferien. Wir genossen die Sicht in die Ferne, Wälder und Felder, frische Luft, sowie Bäder an der Thur.
Unsere herziges, ältere Direktorenpaar, Vreneli und Albertli, war stets gut gelaunt und fit auf den Beinen, viel besser jedoch lief ihr Mundwerk. Batschi, eine Clownin kam weinend zu uns, weil sie nicht mehr lustig sei. Das ist ein Problem, ein Clown, der nicht lustig ist. Nicht so für uns, im Circolino Pipistrello kann jeder alles lernen. So haben verschiedene lustige Clowns Batschi geholfen und ihr gezeigt, wie man die Kinder zum lachen bringt. Und wenn man am Schluss lustig ist, ohne dass man es will, ist es wahrhaftig lustig. Auch an der Kindergala war die Clownnummer ein Höhepunkt. Nebst den Clowns gab es natürlich auch alles mögliche andere. Zum Beispiel Elfen, Räuber, Einhörner, Zauberer und ganz spezielle Nummern, wie Mini-Trampolin, Tuch-Akrobatik oder Seiljongleure.

Winkel

Die Heilpädagogische Schule Bülach hat uns nach Winkel eingeladen, wo wir eine spezielle und wunderbare Animationswoche erleben durften. Nach dem Motto weniger ist mehr wurden viele intesive, herzhafte und lustige Situationen ins Zelt gezaubert, die alle berührt haben. Zirkus machen ist ganz einfach, Können muss man nichts. Freude daran haben, ist das was zählt und das haben uns Kinder und Jugendlichen diese Woche bewiesen. Dass Zirkus machen - das hat auch schon unseren Urahnen Freude gemacht. Dies haben uns diese Woche zwei Steinzeitmenschen gezeigt. Sie haben Akrobatik, Musizieren, Seil, Jonglage und anderes durch alltägliche Zufälle erfunden. Erfinderisch sein, das zählt heute. Zirkus machen kann man jeden Tag neu erfinden. Ausprobieren, Lachen, Scheitern, Freude haben - Zirkusspiritus.

Frasnacht

Letzte Woche sind die Fledermäuse zum Bodensee ausgeflogen, nach Frasnacht. Wie dieses Jahr gewohnt, hat es uns beim Zeltaufbau auch diesen Montag nass erwischt, dafür gab es unter der Woche schöne Sonnenstunden. 80 Primarschulkinder von 5-12 Jahren haben an der Zirkusanimation teilgenommen, 40 weitere an verschiedene Zirkus-Ateliers. So entstand am Samstag ein bilderbuchhaftes Zirkusfest. Mit grosser Motivation und Freude am Zirkusmachen haben die Kinder ihre Nummern einstudierten. Nicht minder eifrig haben dessen Väter am Samstag nach der Gala das Zelt in seine Einzelteile zerlegt. Fast schneller als erlaubt war der Zeltplatz leer gefegt, das Material zwischenzeitlich vor dem Lastwagen hoch gestapelt, doch in Bälde alles aufgeräumt.
Wir haben erlebt, wie die Raupe Nimmersatt geboren wurde, sich gross frass, unheimlich gross frass, den speckigen Herr Direktor Hurlibutz verspiess und später wieder ausspuckte, wie sie noch grösser und grösser wurde, dann das Zelt, Häuser und Flugzeuge verschlang, das Meer ausschlürfte und zum Schluss die ganze Welt, Sonne und Planeten verschluckte. Die Raupe wurde zum Universum und schliesslich zu Sternenstaub, aus welchem wir alle sind. Alles ist ein Kreislauf, auch der Circolino Pipistrello.

Stäfa

Zweihundert Stäfner Primarschüler/innen produzierten ein grosses Zirkusfest: Atelierkinder zauberten betörende Düfte von Nidelzältli und gebrannten Mandeln in die Luft, Riesenseifenblasen schwebten ebenso dadurch, überall gab es Leckereien und Darbietungen, Zaubereien und Künstler, und in der Gallerie wurden Zirkusgemälde bewundert. Es wurde getanzt, gemalen, geschminkt und vieles mehr, alles, was ein grosses Zirkusfest verspricht. Im Zelt wurden unter Hochspannung super Nummern gezeigt: Starkoch Monsieur Poulet erklärte sein ausgeklügeltes Rezept für Pouletsuppe, 15 Kinder stürmten wie Wirbelwinde das Tuch empor und ein talentiertes Rockstar Trio spielte fantastische Zirkusmusik. Auch unter der Woche wurden wir musikalisch unterhalten: Klara und Lidia spielten frygisch, dorisch und jorische Tonleitern auf Trompete und Vibrafon, und lauschten den Klängen der Tonhöhle.
Eine wunderschöne Woche mit wunderschöner Aussicht, wunderschönen Abendstimmungen, und anschliessend wunderschönem Dauerregen, bis zuletzt. Zum Glück haben uns die Stäfner Lehrer/innen und andere Helfer/innen bis zum bitteren und nächtlichen Ende beim Zeltabbau unterstützt. Wohlverdiente Pfingsten.

Turbenthal

Alle drei Jahre schlagen wir unser Zelt in Turbenthal auf. Die Tradition integrativ zu arbeiten hat sich hier bewährt. Nun war es wieder so weit, bunt durchmischte Teilnehmer, Kinder aus der Unterstufe Breiti und der HPS Turbenthal, fanden das Zusammenspiel und zeigten eine herzlich berührende Gala mit Gross und Klein, aber nur grossartigen Artisten und Artistinnen. Das winterliche Intermezzo wollte unser Zelt über Nacht in ein Iglu verwandeln. Bald darauf schien jedoch wieder die Sonne und glückliche Kinder rannten über die Wiese, tranken Sirup und bestaunten unsere Zirkuswagen. Ausgerechnet zwei gwundrige Strandtouristen haben sich in unser Zelt verirrt und sich im Zirkusmachen probiert - und schikaniert. Ihre touristische Neugier und das artistische Unwissen hat uns herrlich amüsiert. So clownesk kann eine Zirkuswoche sein, Schnee, Sonne, Lachen, Tränen, shake it and shake up.
Wir geniessen noch eine zweite Woche auf dem Schulhausplatz und machen den Frühlingsputz. Unsere Zirkuswagen wollen gewaschen und gebügelt sein, Animationskleider fein schmecken und glänzen.

Widen

Unsere Tournee startete in Widen. Beim Freizeitverein Mutschellen geniesst der Circolino Pipistrello bereits lange Tradition. Und sie wissen, wie man Zirkus macht. Top vorbereitet erschienen Kinder, Mamis und Papis zum Zeltaufbau, der schaurigen Kälte und Nässe trotzend, schliesslich wollten alle Zirkus machen. Die Tage danach schien die Sonne wohlwollend und verbreitete tolle Animationsstimmung. Eine Boygroup offenbarte uns ihr Innenleben, unser Direktor Sergio Melone äpfelte wie geschmiert und hielt uns mit seinen Wortverwechslungen bei bester Laune. Unsere Vorstellung von C'est Nous spielte vor vollen Rängen und am Samstag platze das Zelt aus allen Nähten, keine Maus hätte mehr darin Platz gefunden. Bald darauf platzte es auch aus den Wolken, pünktlich zum Zeltabbau. Somit haben wir die letztjährige Zeltauf/abbau-Quote-bei-Regen schon in der ersten Tourneewoche übertroffen. Wetter hin oder her, der Tourneestart ist perfekt gelungen. Die Fledermäuse fliegen wieder übers Land.

Es geht los!

Das grosse Premierefest ist bereits verkarussellt. Wir hatten frühlinghaftes Wetter, volles Zelt, begeistertes Publikum, zapplige und danach erleichterte Pipistrelli, feines Essen, verzauberte Dekowelten, zwei super Konzerte mit vielen hüpfenden freudigen und lieben Leuten. Ein geglücktes und geniales Fest. Danke.

Das tägliche Proben und der Winter sind weit weg, die grosse Tournee steht kurz bevor. Gedanklich schweben wir zwischen den schönen Premieregefühlen und der Vorfreude des Unterwegsseins. Wir packen unsere sieben (undsiebzigtausend) Sachen, bauen unsere Öfen aus, machen Wagen und Traktore fahrbereit. In einer Woche ist es soweit, das Zirkusfieber in die Welt zu tragen.

C'est qui?
C'est nous!

Was wird unser neues Stück wohl sein? - C'est simple. C'est Nous. Das sind wir. Unser Stück ist gespickt voller komischer Alltagssituationen aus unserem zirzensisch-akrobatischen Gemeinschaftsleben. Pipistrello live. Derzeit wird noch viel geschliffen, gehobelt und gestrichen, gelichtet und gestuhlt - hahaha. Und das ist kein Witz!
Bald ist Premiere - wir werden bereit sein. Bis dann!

Teamtag 2016
Buntes Spiel in der Altstadt

Am diesjährigen Teamtag flogen 17 Fledermäuse unter dem Motto "Casual Friday Hipster Trophy" nach Winterthur aus. Daher alle bunt, flip und floppig gekleidet, gut gelaunt und voller Flausen im Kopf. Mitten in der Stadt spielten wir Frisbee, sangen um einen Fünfliber, trugen Passanten auf den Armen, spielten und rangen verbissen um Legosteine oder einfach zum Spass. Dem an diesem Tag bisig-kalt-grauen Flanierplatz wurde viel Leben und Farbe eingehaucht. Die im Spiel gesammelten Legosteine wurden später mit viel Fantasie und kindlichem Eifer zu vielfältigen Legowelten zusammengebaut. Danach versuchten wir unser artistisches Talent im Pétange-Spiel umzusetzen. Meistens, öfters manchmal oder selten, sehr erfolgreich - oder war doch alles nur Zufall? Einige kämpften um jede Kugel, anderen dagegen um wach zu bleiben. Nachdem verspielten Nachmittag und dem konzentrierten Boule werfen, liessen wir uns in einem gemütlichen Restaurant zu Sang und Klang wie die Fürsten bedienen.

Wir genossen einen freien und gemeinsamen Tag, um einmal etwas anderes zu tun als Szenen zu wiederholen, Kostüme zu nähen oder Traktoren zu flicken und liessen unsere Aufgaben einfach auf morgen verschieben :-)

Das sind wir

Unsere Beine, Hände und Köpfe laufen auf Hochtouren
Premiere und Tournee nahen, das neue Stück in Kinderschuhen

Wir bauen Requisiten, suchen Kostüme, erfinden Personen
Viel einfacher wäre sie zu klonen

Hier und dort ploppen Artistenstreiche aus dem Boden
Ein leichtes Spiel? Das wäre nun wirklich gelogen

Schweisstropfen werden in den Boden gestampft
Szenen mit viel Herz, Blut und Beulen erkrampft

Unsere Köpfe rauchen, unsere Wunden schmerzen
Unsere Herzen hüpfen, unsere Zungen scherzen

Zusammen quetschen wir uns durch Spalt und Türen
Schweissen uns zusammen, mitsamt unseren Allüren

Was wird es wohl sein, was ist der Clou?
Die Antwort, verschleiert und einfach: C'est nous.

Das sind wir: siehe alle Teammitglieder hier

Zeltaufbau
Frühlingserwachen

"Kling - kling - kling-kling - kling...". Hohe Klänge, Metall auf Metall. Das ist Frühlingsmusik. Eine Schlagwerk-Symphonie erstellt in unregelmässigem aber stetem Takt den Nagelkreis. Die Fledermaus wird auf ihrer Sänfte zu den Masten getragen und über das Chapiteau gehievt. Die Zelttücher werden straff gezogen und an die versenkten Nägel geschnürt. Fleissige Ameisen zerstückeln eine Tomate und transportieren sie in den Zeltbau. Die in Stolz und Glanz erscheinende Madame Gradin macht es sich in ihrem Sommer-Zuhause gemütlich und streckt ihre Beine lang, damit man sich bequem auf ihren Schoss setzen kann. Ihr Ehemann, Herr Zelttuch, präsentierte sich nicht wunschgemäss ihrem säuberlichen Geschmack und musste hinter den Ohren sowie anderen Stellen nachgeputzt werden. Da sind sie nun, unsere drei Freunde: Herr Zelttuch, Madame Gradin und die über ihnen wachende Fledermaus.

Mechwoche
Beauty-Queen

Letzte Woche diente unser Proberaum nicht zur Improvisation und körperlichen Ertüchtigung, sondern als Wellness und Beautysalon. Ja, dies hätten wir tatsächlich gut gebrauchen können, war jedoch nicht für uns gedacht, sondern für unsere gute Madame Gradin, welche durch das viele Aus- und Einladen arg gelitten hat. Das Reinigungsritual erfolgt nach traditionellem Ablauf und beinhaltet verschiedene Behandlungen wie Massage-, Peeling-, Verwöhn- und Streicheleinheiten: Es wurde geschruppt, gefeilt, gehobelt, geschliffen, gekratzt, geschweisst, gemalen, gesprayt, gescotcht, nochmals gemalen, getrocknet und lackiert. Unsere Madame Gradin und einige ihrer vielen Accessoires erscheinen nun in makellosem Glanz und wurden auf den neusten Modestrend gesetzt. Das will heissen: Frisur hält! Alles niet- und nagelfest. Es lebe Frau Gradin!

Startschuss 2016

Die Fledermäuse sind aus dem Winterschlaf erwacht! Seit einer Woche flattern wir fleissig in unserem Proberaum, feilen an unserer Silhouette, schürfen nach tief versteckten Talenten, schlürfen gemeinsam aus dem Fresstopf, schwitzen uns nass, küssen, lieben, streiten und beohrfeigen uns. Der Proberaum steht auf dem Kopf. So macht das Leben Spass.
Weniger Spass hingegen machen uns eingefrorene Wasserleitungen, Mäuse im Keller, streikende Abwaschmaschinen, Antivirusprogramme und dergleichen. Zum Glück. Denn was wäre ein Leben im Nurspass, ohne Unspass? - Kein Spass! Darum üben wir uns im Spassen sowie im Nichtspassen. Ob dies passt oder nicht spasst, wir spassen. Also, sPass auf!

Circolino Pipistrello - Das neue Team 2016

Das neue Team 2016 traf sich erstmals zu einem gemeinsamen Tag im Winterquartier Schöntal und setzt sich ab Januar wie folgt zusammen (v.l.n.r.): Noemi, Samuel, Patrick, Dominique, Severin, Nadav, Madi, Kasper, Thea, Nils, Nina, Hannes, Martina, Swantje, Trina, Kräke, Rebecca, Corsin und hinter dem Fragezeichen versteckt sich Christina!

Affoltern am Albis / Derniére

Die letzte Animationswoche der kubischen Saison gehörte den Kindern des Familienclubs Affoltern am Albis. Wie immer war das Wetter am Montag zum Zeltaufbau kumbastisch schön. Den Rest der Woche verbrachten wir vorwiegend in der schön grossen Turnhalle, so durfte das Wetter draussen machen, was es wollte. Am Freitagabend wurde zur Kindergala im warm geheizten Zelt eingeladen. Die Artisten und Artistinnen erschienen alle voll gestylt und geschminkt und trumpften zur Gunst des Publikums in der Manege auf. Im Anschluss der Gala wurde live aus dem Pipi-Zelt Pipi-TV moderiert. Verschiedenste pipipräsente Gäste wurden zur Talkshow eingeladen um über die fünf abtretenden Pipis Anna, Balint, Inglina, Jules und Sarah tiefgründig zu diskutieren, lavern, loben und applaudieren. Statt zu weinen wurde gelacht und gleich danach bei Franz geznacht.
Und dies war noch lange nicht das End der Woch: Am Samstag spielten die Pipistrelli zum allerletzten mal Kubik! Aus allen Ecken der kubischen Welt kamen sie her um sich das Feuerwerk und die Gelöstheit der Dernière nicht entgehen zu lassen. Wie schön. Danke, dass ihr alle da wart!

Schöntal - zu Hause

Die letzte grosse Schlacht der Tournee fand auf den Blachen des Zeltes statt. Dieses ist nun fein säuberlich geputzt und eingewintert, sowie ALLES andere, was rund und im Zelt normalerweise zu finden ist.
Jetzt sind wir da, zu Hause in Rikon, in unseren warmen Stuben, geniessen die Gemütlichkeit der Bleibe und erinnern uns an die vielen schönen Momente auf der Tournee.
Nachdem wir alles aufgeräumt hatten, luden wir alle unsere HelferInnen zu einem freudigen Fest ein, welche uns auf der Tournee so toll und liebvoll unterstützt haben. Danach hat sich das Team 2015 für die letzten gemeinsamen Momente einige Tage ins Toggenburg zur Nachbesprechung zusammengezogen. Das traumhaft schöne Herbstwetter und die Abgeschiedenheit in den Bergen hat uns einen wunderbaren Saisonschluss verliehen.
Nun, zwischen Nostalgie und Aufbruch, begeben wir uns in die ruhige und freie Winterzeit.

Winterthur

Nebelschwaden über dem Zelt, Wollkappen über dem Kopf, längere Dunkelheit und warme Suppen: Die Tournée neigt sich dem Ende zu, oder aber braust dem grossen Finale entgegen. In der zweitletzten Zirkuswoche gastierten wir bei unseren Winterthurer Freunden des Circolino Pipistrello. Die Freude über unsere Ankunft und das Wiedersehen waren riesig. Zum Zeltaufbau wurden wir regelrecht überrannt, so dass in Rekordgeschwindigkeit alles aufgebaut war. Wir gedenken, dass die Winterthurer nächstes Jahr das Zelt selber aufstellen :-)
Die Kinder, mehrjährige sowie neu vom Zirkusfieber angesteckte, kamen mit einer riesen Menge Energie, vielen Ideen und genauen Vorstellungen, die es in Gestalt und Form auf die Manege zu bringen galt. Ob routiniert oder neu, vor dem grossen Auftritt war der Nervenkitzel bei allen zu spüren, und dessen Überwindung kombiniert mit dem Erfolgserlebnis, ein einmaliges tolles Gefühl. Das Artistenleben wurde in vollen Zügen ausgekostet und manch eine/r hätte am liebsten eine zweite Woche angehängt.
Auch wir Pipistrelli genossen die Woche in Winterthur und spielten zweimal vor voll besetzten Rängen und heimischem Publikum Kubik, wie wir es lieben.
Muchissima gracias, adios amigos.

Schlatt

Bisch r'Edi? Die Kinder aus Schlatt waren es! Heisshungrig auf Zirkus nahmen sie uns in Empfang und bauten das Zelt so freudig auf, dass sie es am liebsten nochmals ab- und aufgebaut hätten. Hellbegeistert zeigten sich die angehenden ArtistenInnen auch während der Zirkuswoche. Motiviert, immer ein Lächeln auf den Lippen und stets ein Schalken und Gwundern im Zirkusdorf. Eben r'Edi, "uf schwiizerdütsch voll parat"! Mit viel Kreation und Lust wurden die Nummern einstudiert, mit viel Mut und Leidenschaft wurde das Können auf der Manege demonstriert: Eine gelungene, lustige, stimmungsvolle und herzige Zirkusgala zum Höhepunkt am Freitagabend. Und da war eben noch dieser Edi. Auf der Suche nach der perfekten Melodie, um die Menschheit zu retten und nicht von farbigen Aliens in Ketten gelegt zu werden, begegnete er zwei singenden Hippies, einer re-speckt-vollen Hip-Hop-Band namens "T" und einem Rockmusiker, übertraf dabei alle und fand mit ihnen gemeinsam die perfekte Melodie (falls es sie denn tatsächlich gibt). Edi sei Dank.
Wir genossen die Kinder, die Kinder genossen uns. Sie kosteten die Zirkuswoche bis zu letzten Stück aus, wir ebenso die geschenkten Kuchen und Lebensmittel. "'Speckt" Schlatt, Danke!

Opfikon

(Was für eine Woche, "ich schwör!") Während sich unsere Wagenschlange im Zürcher Morgengrauen durch den Stau kämpfte, wurde ihr zugleich der Kopf abgerissen. Unser Jeep hatte aufgegeben und blieb mit dem Zelt stecken. Dennoch trafen wir pünktlich im Schulhaus Halden in Opfikon ein und mit etwas Verspätung auch das Zelt. Dank den super motivierten Jugenlichen kam der Zeltaufbau rasch voran, dass pünktlich alles bereit stand.
Die Zirkuswoche war geprägt von regem Treiben. Unzählige Ateliers belebten mit ihren künstlerisch-zirzensischen Projekten das Schulhausgelände. Eine Gruppe durfte den Benoit, unser Gästewagen, neu bemalen. Andere schraubten an einem Traktor herum, Mandeln wurden gebrannt, Kettenreaktion/Kügelibahn gebaut, Zeitung geschrieben, getanzt und vieles mehr! Jeden Morgen trafen 400 SchülerInnen zum Theater im Zelt ein, wo zwei Testosteron-Baustellen-Jungs ihr (Un-)Wesen trieben. Die Hauptprobe, eine eigentliche Vorpremiere zur Gala, wurde vom jungen Publikum super unterstützt. In der Manege gab es ganz spezielle, gewitzte und gekonnte Nummern. Zu sehen gab es unter anderem eine Clowngeburt mit priesterlichen Hebammen, Neon-Trapez-Künstlerinnen, heisse Hüftschwünge und eine coole Band mit Gesang und Elektrosound. Am Samstag startete eine riesen Fete mit vielen Attraktionen an Ständen, auf der Bühne und im Zirkuszelt.
Nebst der stimmungsvollen Zirkuswoche war das Leben im Wagendorf geprägt von für uns ungewohntem – wroooooOOOOOOOOMMmmm – Fluglärm. Die Blechvögel schienen nur knapp über unsere Köpfe hinweg zu brausen. Dafür durften wir frisches Gemüse aus dem Schulhausgarten ernten, in der Glatt Susaphon spielen und mit allen LehrerInnen zu Mittag essen. Eine super abgehobene Woche. Grosses Lob an Opfikon.

Wädenswil

Gespannt wie Federn erwarteten über dreihundert Kinder die angekündigte Zirkuswoche. Und alle wurden sofort vom Zirkusfieber angesteckt. Auch ausserhalb der Manege herrschte grosses Zirkustreiben. Reporter von der Zirkuspresse rasten über die Zeltwiese, an Schulhauswänden wurden frische Zirkussujets angepinselt, aus der Zirkusbackstube wurden Köstlichkeiten verkauft, Jongleure, Zauberer und Clowns übten ihr Künstlerdasein, um nur einige zu nennen. Und eine Katze (diesmal eine richtige) hat sich zu uns gesellt und zirkusreife Künststücke aneinander gereiht, dass wir sie am liebsten mitgenommen hätten.
Zwei Piraten zogen einer verzauberten Schatzkarte folgend durch das Zelt. Als sie den funkelnden Schatz fanden, kamen ihnen die Engländer dazwischen. Erst wurde gekämpft, nach mehreren "Tea Time"- Pausen jedoch Sixty/Sixty geteilt. Guter Deal. Die Queen höchstpersönlich würdigte den Fund und - rockte in einer noch nie gesehenen Performance ab.
Am Samstag fand das riesige Zirkusfest statt, an dem jedes Zirkusatelier seine Künste und Produktionen präsentierte. Wieder einmal hatten wir Glück, und das Wetter lud viele Familien zu Fest und Grill in Zirkusatmosphäre und später zum Zeltabbau ein. Danke für den grossen Zirkusspass in Wädenswil.

Fischenthal

Eine Bilderbuchfahrt über den Ricken und sanfte Hügel führte uns nach Fischenthal. Ebenso Bilderbuch mässig ging die Woche weiter: Motivierte, springende und staunende Kinder, lachende, fröhliche und eifrige Gesichter. Alles lief am Schnürchen..., bis auf die zwei Amateure Lech und Konrad, die in unserer Manege Remo und Claudia, oder etwas Ähnliches, spielen wollten und dabei auf unzählige Probleme stiessen und Unsinn kreierten, dass das Zelt platzte vor Lachen, Gigelen und Grölen. Kunterbunt wurde es bald in Fischenthal: Leoparden, Löwen, Gorillas, ein Zebra, Zauberer, Trick Ninjas, Strassenkinder, Geister, eine rasenmähende Prinzessin, Vivaldi und ein frisch vermähltes Ehepaar tummelten rund um das Zelt. Die einmalige Zirkusstimmung wurde im Fischenthal bis zum Schluss ausgekostet. Nach Kubik und der Kindergala wurde jeweils bis spät auf der Wiese flaniert, gespielt und grilliert. Vielen Dank nach Fischenthal.

Lichtensteig

Frisch gestärkt aus den Ferien haben wir unsere Tournee in Lichtensteig fortgesetzt. Zirkusluft einsaugen durften knapp 50 Kinder und Jugendliche des Schulheims Hochsteig. Der Name "Hoch" und "Steig" verrät schon einiges: Steil und felsiges Gelände, viel Material schleppen und tiefe Nagellöcher bohren. Die Extra-Bemühungen wurden mit einem wunderschönen Zeltplatz mit Blick in das Toggenburger Land belohnt.
Während der Animationswoche haben wir uns von einer abenteurlichen Reise zur Rettung der Prinzessin mitreissen lassen; die Kubik-Show hat viele Augen zum Leuchten gebracht; und das Highlight ganz klar, war die Kinder-Gala. Kurz zuvor war die Stimmung schrecklich nervös, war es doch für alle Artisten der erste grosse Auftritt, und dessen Gelingen lag im Ungewissen. Die Zirkus-Neulinge haben jedoch zum richtgen Zeitpunkt Vollgas gegeben, die Zuschauer in bombastische Stimmung gebracht und bis zum Schluss durchgerockt. Das ganze Zirkuszelt wurde regelrecht in Euphorie versetzt. Dies war ein riesen Erfolg und für jeden eine reiche Erfahrung. Ein Hoch Steig im Lichten Steig. Servus.

Ferienabwesenheit

Mir sind bis Endi Auguscht i Pferieee!

Langnau am Albis

Zum grossen Jubiläum hat der Elternverein Langnau etwas Spezielles einberufen, eine grossartige Zirkuswoche mit dem Circolino Pipistrello! Viele Kinder und deren Eltern sind am Montag voller Vorfreude zum Zeltaufbau erschienen. Nach vielen Wochen Sommerferien waren alle voller Tatendrang und haben tüchtig, bis übermotiviert, mit angepackt, so dass wir in Rekordschnelle alles ausgeräumt hatten und die Teilnehmer frühzeitig in den ersten Mittag schicken mussten. Weiter ging die Woche mit neunzig zirkusbegeisterten kleinen bis grossen Kindern, von welchen viele den Clown machen wollten und dies auch durften. Während der tollen und schönen Woche wurde viel geübt, gelacht, gespielt, gestaunt, getanzt, gesprungen und geplaudert. Pünktlich zur Zirkusgala hat es begonnen auf das Zeltdach zu plätschern, aber unbemerkt davon hat drinnen eine wundervolle und fulminante Zikusvorstellung stattgefunden. Nach der Gala wurde unter dem Dach fröhlich grilliert. Zum Zeltabbau hat es wie geplant aufgehört zu regnen und viele Helfer haben uns bis in die Dunkelheit geholfen alle siebentausend Sachen wieder zu versorgen. Grandios, Danke!

Zumikon

Den Hügel auf ging's nach Zumikon. Dort haben wir zur Freude der Bewohner den Dorfplatz mit unseren kunterbunten Wagen belebt und bevölkert. In der Peripherie Bahnhof, Post, Café und Läden, im neu entstandenen Innnenhof ein grosser plätschernden Springbrunnen, wo sich Pipistrelli, Kinder und andere Dorfplatzgänger abgekühlt und verweilt haben. 40 Kinder haben die Gelegenheit genutzt in den Sommerferien mit uns Zirkus zu machen. Mit dabei die notorisch vergessliche Direktorin, welche häufig für kurze Zeit abwesend war und während dessen ihre beiden (unnützen) Gehilfen auf der Manege lauter "Khabis" anstellten. Die Woche endete mir einer schönen Kubik-Show und einer noch schöneren, von den Eltern frenetisch applaudierten, Kinder-Gala. Herzlichen Dank nach Zumikon.

Mechwoche

Das Zuhause der Fledermaus durfte noch eine zweite Woche in Zürich bleiben. Damit die Fledermaus noch viele Jahre froh und glücklich bleibt, soll sie auch gut gepflegt und gehegt werden. Und dies haben wir gemacht. Die Behausung Türkis wurde wieder in frischem Rot gestrichen und die Venus gar aus neuem Holz geschnitzt. Beim einen wurde ein Fenster und beim anderen ein weiches Bettli montiert. Zudem wurden auch die in Symbiose lebenden Zugpferde bei Laune gehalten und liebvoll geschmiert und geölt. Das Büro lief auf Hochtouren und von den Tagesköchen wurden feine Menus serviert. Let'sè goè.

Zürich

Mitten in Zürich, jedoch in zirzensischer Atmosphäre, nämlich auf dem Zirkus Chnopf-Areal, haben wir für 2 Wochen unsere bunten Wagen parkiert. Letzte Woche fand unter der Organisation von Pro Juventute ein Zirkuswoche mit knapp 40 Kindern statt. In Altstetten scheinen wir noch nicht so bekannt zu sein, doch das kann sich bald ändern. Durch die kleine Teilnehmerzahl entstand eine knackig-imposante sowie spannend kombinierte Kinder-Gala. Der Zeltabbau wurde zu einem herzlichen Familienfest, wo fleissig geholfen, aber auch grilliert und geplaudert oder einfach mit Spannung zugeguckt wurde. Und Kubik hat in Zürich die Würfel richtig ins Rollen gebracht und eine super Stimmung produziert, welche uns bis spät in den Abend getragen hat. Wir danken allen Beteiligten und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder kommen dürfen.

Herrliberg

Pro Juventute hat uns nach Herrliberg eingeladen, wo wir eine grosse Fangemeinde und motivierte Helfer begrüssen durften. Die Freude auf das Wiedersehen war riesig. 70 Kinder aus dem Bezirk Meilen durften eine Woche lang Profi-Artisten sein, viele schon zum mehrten Mal, eines der Mädchen sogar zum rekordverdächtigen siebten Mal. Wir hatten herrliches Wetter, herrlich viel Vergnügen in der Animation, eine herrliche Gala, eine herrliche Freitagabend-Show und ein herrliches Huhn, das nur knapp dem Metzgermeister entkam und uns zum Schluss ein schönes, grosses Ei in die Manege gelegt hat, b-b-bbbbgaaaah! Herzlichen Dank für die grosse Unterstützung.

Bergdietikon

Knapp 70 Kinder kamen in den Genuss einer wundervollen Ferien-Zirkuswoche in Bergdietikon. Wie es der Name sagt, war die Woche mit tatsächlichem Höhentraining und heissen Motoren verbunden, Zelt oben, Wagenpark unten. Zuoberst auf dem Berg befand sich der herrliche Egelsee, immer für eine Abkühlung gut. Mit der Bergdietikoner Geschichte hat sich unser französosche Gast Louis intensiv beschäftigt. Zusammen mit den Kindern und einem Geist hat er das Geheimnis um das Bergdietikoner Wappen gelüftet und unter dem Eichbaum einen jahrhunderte alten Schatz gefunden, welcher uns alle munter und fit für den grossen Auftritt gemacht hat. Danke für die fröhliche Woche und lang ersehnte, wenn auch nur kurzfristig eingetroffene Abkühlung!

Büsserach

Eine fulminante und superthermische Woche begrüsste uns in Büsserach. 270 Kinder der Schulen Büsserach, Erschwil und Beinwil nahmen an diversen Zirkusateliers teil und feierten am Samstag ein riesiges Zirkusfest inklusive Kindergala, bei erwähnenswerten 37 Grad Celius und wohl einigen Grad mehr im Zelt. An die zwei Kubik-Shows haben sich demnach nur wenige hitzebeständige Zuschauer eingefunden. Doch richtig wohl gefühlt bei diesen Temperaturen haben sich unsere zwei Superhelden Thermoboy und Hitzebeständigman, welche uns in den spektakulären Superheldentrainings ihre Superkräfte demonstriert haben.
Danke Büsserach und Adieu Kanton Solothurn, wir haben die Fahrt in den östlichen Jura sehr genossen.
Nach einem Tag in Schattenflucht geht es nun weiter Richtung Zürich. Wir bereiten uns mental auf einen langen, hitzigen Tag vor und rauben die letzten im Lande verbliebenen Eiswürfel aus.

Solothurn

Der Pipistrello auf Besuch in der Stadt Solothurn, zwischen Weissenstein und Aare, herrliche Voraussetzungen für eine schöne Woche. Für einige Pipistrelli begann die Woche allerdings unschön, nämlich im Bett. Dafür bekamen wir heroische Unterstützung vom Wuplu.
Die Bewohner/innen des Discherheims durften zum zweiten Mal in ihrer Karriere für eine Woche richtige Artisten sein. Der Alltag als Artist stellte alle vor viele Herausforderungen, die wir gemeinsam gemeisterten. Im Zentrum stand das Ausprobieren, das momentane Tun und Lassen und fröhliche Beisammensein in den jeweiligen Artistengruppen. Der etwas scheue und unglückliche, schlussendlich doch triumphierende Clown Otto führte uns durch die Woche und verbreitete stets gute Laune unter den Teilnemehmenden. Umgekehrt versetzte uns die allgemeine Clownerie der Teilnehmenden stets in unterhaltsame Szenerie. Danke Discherheim, für die puren Emotionen und wundersamen Eindrücke.

Niederönz

Petrus lies am ersten verregneten Zeltaufbau dieses Jahres Hund und Katzen aus den Wolken platzen. Einige Pipis wurden kalt abgeduscht. Dafür packten umso mehr kleine Hände, Kopf bis Fuss eingepackter Kinder, unermüdlich an. Die grosse Begeisterung war bei den mitmachenden 5-8 jähriger Kinder von Anfang bis End der Woche zu spüren. Im und ums Zirkusdorf herrschte stets buntes wie ausgeflipptes Treiben. Alle Vorstellungen waren geprägt von einer familiären Atmosphäre. Gerne verweilte man auf den einladenden Stühlen vor Kiosk und Wägen und genoss ein Drink oder ein Glacé, während die Kinder in den Wagengassen und auf der Wiese spielten. Auch beim Abbau half Gross und Klein tüchtig mit und liess die wunderbar herzige Vorstellung der kleinen, energiegeladenen Artisten ausklingen. Merci viu mau Önz.

Döttingen

Der irr und wirre Weg nach Döttingen führte uns zusammen mit Prinzessin Esmeralda durch einen von einer geheimen Hexe beherrschten Zauberwald. Nur Dank dem freudig pinkelnden und hilfsbereiten Kamel, sowie einer gute Fee, die unsere Prinzessin von ihrer schrecklichen Schweinenase befreite, sind alle pünktlich an das fröhliche Zirkusfest eingetroffen. Zusammen mit 60 Kindern und Jugendlichen der HPS Döttingen erlebten wir eine herzlich bunte und sonnige Woche auf einem wunderschönen grasgrünen Wagenplatz.
Wunder gelingen, nur in Döttingen. Ein herzliches Dankeschön.

Niederhasli

Nachdem alle Fledermäuse aus aller Welt wieder heimgekehrt sind, konnten wir frisch und munter in die nächste Tourneewoche starten. Doch "an Tagen wie diesen..." - kann es sehr heiss werden. An der Zirkus-Gala fühlte es sich in etwa so an, wie ein verirrter Pinguin im Dschungel. Dank Elefant Bobby's Planschbecken, dem nahe gelegenen Dorfbrunnen und Haslisee, konnten wir, und so auch der Pinguin, die Köpfe kühl bewahren.
Besten Dank allen Niederhaslern, ganz besonders den fünf bis zuletzt ausharrenden Hasennasen :-)

Staffelbach, KOOS

"Hänge isch geil, hänge hät Style, häsch en Idee, lasses la gscheh!" - Das Motto von Hängerfips, seinen Kumpels, und Anhängern. In Staffelbach besuchten wir, erstmals in diesem Jahr, Oberstufenschüler und -Schülerinnen, und zwar der Kreisschule Oberstufe Oberes Suhrental. Anfangs der Woche etwas zögerlich, liessen die Jugendlichen am Freitagabend eine Bomben-Gala zünden. Unglaublich, was sie in diesen wenigen Tagen auf die Beine stellten, und uns Pipistrelli partiell gar die Stirn boten. Den Nacht-Zeltabbau unternahmen die neu erprobten Zirkusartisten und -Artistinnen dann schon fast im Alleingang :-) Der Pipistrello-Groove hat angebissen. Danke euch allen!

Und nun? Nach vielen Wochen harter Arbeit gönnen wir Pipistrelli uns eine Woche wohlverdiente Ferien! "Fledermuus - flüg jetzt uus...!"

Mechwoche
Eine Woche im Schöntal

Wir verbrachten letzte Woche in unserem winterlichen Zuhause und durften erleben, wie wunderschööön es im sommerlichen Schöntal ist.
An der Sonne liegen und in der Töss baden - durften nicht fehlen, aber viel eher wurde gearbeitet. Reparaturen und Frühlingsputz an den Wagen, Traktoren flicken - flicken, flicken, flicken, Tücher nähen, Zelt schruppen, putzen und vieles vieles mehr! Bereit für den Sommer und eine lange Tournee - juhee!

Vitznau

Palmen, Strand und Berge begrüssten uns im paradiesisch anmutenden Vitznau. Gleich unterhalb saftiger Wälder, schroffen Felsen und Wasserfällen stand unser blaues Chapiteau. Kein Wunder zieht es hier so viele Touristen aus aller Welt an, von welchen sich zwei etwas verzottelte Exemplare bei uns im Zelt verirrten und uns ihr grossartiges Vorhaben präsentierten. "Vely biutiful, Ligi"!
Hauptattraktion war dennoch: Siebenundsiebzig Vitznauer Kidz fitzten mit uns eine geniale Zirkuswoche! Gerne wären wir an diesem idyllischem Ort noch etwas länger geblieben, aber auch wir sind eine (besondere) Art Touristen und nur auf Besuch. Wir kommen mit offenen Gedanken und wir gehen mit unvergesslichen Eindrücken. Sänk iu sau matsch, Vitznau!

Teufen

"Ooou-ou-ouououh - isch's da chalt in Tüüfe!" und ähnliches jammerte der Jämmerlimuck die Woche durch. Dafür hat uns die Animationsarbeit mit der HPS Roth-Haus und einer 4. Primarklasse das Herz erwärmt. Wir genossen die offenen Begegnungen und die tolle Zusammenarbeit rund um die Schule und wenn es nicht gerade regnete, den Blick ins schöne Appizeller Land. Danke für die wunderschöne und berührende Woche.

Nach dem Besuch in der Ostschweiz, geht es jetzt wieder 150 km nach Westen, an den Vierwaldstädtersee. Ab dort wird die junge Pipistrello-Crew gross genug sein, alleine weiter zu ziehen. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Ex-Pipis und -Zivis, die uns während den ersten drei Tourneewochen so tüchtig unterstützt haben. Daaaaanke! Pipistrello forever.

Volketswil

Die zweite Fahrt der Saison führte uns auf den grosszügigen Festplatz Gries in Volketswil. 100 Kinder, gross und klein, von der Kinder- und Jugendarbeit Volketswil nahmen an der artistischen Woche teil. Bei den sommerlichen Temperaturen wurde vornehmlich draussen geübt, was das Areal bunt aufleben liess und bis zum Samstag zu einer tollen Zirkusgala resultierte. Einzig der staubige Kiesplatz hatte uns in dieser Woche zu schaffen gemacht. Einen Zeltnagel einzuhämmern, entkräftete mindestens 7 Kinder und 3 Pipis dazu. Dank der Unermüdlichkeit und Motivation der Kinder hatten wir trotzdem die circa 20 benötigten Nägel versenken können! Der Rest wurde an Traktoren und Wägen befestigt. Und unser Manege Clean Manager Rüdiger hatte, zu all unserem Vergnügen, seine tägliche Mühe (und Unbehilflichkeit), die Manege bis Freitag morgen von dem Staub und Kies sauber zu bringen. Annabelle's Wundermittel sei Dank, hat er es geschafft. Wir genossen die wunderbare Woche. Danke mal viel, Volketswil.

Knonau

"Blumen pflücken, Sirup trinken - und pfeifen... ". Das Knonauer Rotkäppchen hat gleich zu Beginn der Woche das passende Motto angesungen! Einen besseren Tourneestart hätten wir uns nicht vorstellen können! Frühlinghaftes Wetter, motivierte und begeisterte Kinder, viele Helfer am Auf- und Abbau, eine top organisierte Schule, volles Haus an der Kubikshow und ein zirkusprächtiges Fest an der Kindergala. Und - feine Gelati gibt es "im Fall au - in Knonau". Kurz: ALLES, was sich ein Pipistrello wünscht. Danke Knonau.

Tourneestart 2015
Circolino Pipistrello on tour!

Bei traumhaftem Frühlingswetter sind wir Pipistrelli in die neue Saison gestartet. Nach einer gemütlichen Sonntagsfahrt steht unser Wagendorf jetzt in Knonau. Hier warten 200 Kinder gespannt auf eine ereignisreiche Zirkuswoche, und viele weitere werden folgen. Wir freuen uns unterwegs zu sein und Zirkus zu machen!

Teamtag
17 bunte Fledermäuse unterwegs

17 gestylte und gut gelaunte Pipistrelli auf Wanderschaft
17 singende und jaulende Pipistrelli im Winterthurer Bussystem
17-2 Pipistrelli auf dem Eschenbergturm, davon 1 Pipistrello zweimal auf dem Turm
17-x Pipistrelli auf dem Lehrpfad im Tierpark
1 Pipistrello auf Nestsuche im Winterthurer Wald
16 1/2 Pipistrelli in der Telefonkabine und anderen städtlichen Objekten
17 zur Kür auflaufende Pipistrelli at Pipistrello on Ice
17x-D Pipistrelli am mitternächtlichen Tanz-Workshop

Mitten in der Probezeit

Die Würfel sind gefallen: Unser Stück ist geschrieben und heisst "Kubik - ein buntes Stück Zirkus".
Der Titel ist denn auch Programm und begleitet uns durch das ganze Stück. Mehr sei noch nicht verraten. Derzeit wird intensiv am Stück gearbeitet, Szene an Szene gereiht und weiterentwickelt. Die Nähmaschinen stehen im Dauereinsatz und die Werkstatt schmiedet in heisser Glut. Nebenbei wird fleissig Traktor gefahren und Wagen rangieren geübt, allerlei musiziert und viel für Kleider und Dekos geshoppt. Kurz: Wir stecken mitten in der Probezeit und - in vier Wochen werden wir bereit sein. Yeah!

Zeltaufbau
Und die Fledermaus fliegt...

Bei eisigem Winterwetter haben wir unsere Zelttücher hochgezogen. Erst hiess das einige Kubikmeter Schnee vom Platz wegzuräumen. Dafür hat unser Zeltchef jede Schaufel, Schubkarre und Gemüsekiste im ganzen Schöntal zusammen gesammelt. Nach gut zwei Stunden war der Schnee weg, respektiv zur Freude der Kinder nebenan aufgetürmt. Somit konnte der eigentliche Zeltaufbau beginnen. Es wurde gehämmert, gehabeggert, getragen, gezogen, geklettert, geknöpft, geströmelt, gehängt und vieles mehr, aber auch gequatscht, getrödelt und gekäfelet. Unterstützt wurden wir von beinahe allen letztjährigen Pipis, welche doch wissen mussten, wie das geht und ihre Erfahrungen den neuen Pipistrelli weiter gaben. So wurde der Zeltaufbau zu einem gemeinsamen schönen Tag, für die Einen zum Revival und für die Anderen zum Ersten-Mal-Erlebnis. Die Fledermaus fliegt.

Mechwoche
Jährliches Face-Lifting

Das alte Make-up des Gradain und viele andere Teilen wurden kräftig abgekratzt und abgeschliffen um dann wieder frisch aufzutragen. Eine Schicht Schminke, eine Schicht Puder und nochmals eine Schicht Schminke, so richtig dick, dass es für zwei Jahre reichen soll. Das stete Maschinenbrummen und Farbensniffen hat einige von den vielen motivierten Operateuren zwischenzeitlich gar in Trance oder Benommenheit versetzt. Wir haben uns gut davon erholt und sind bereit für den Zeltaufbau in frischem Glanz!

Die Proben haben begonnnen

Am Donnerstag dem 15.01. haben wir mit der neunwöchigen Probezeit begonnen. Die Keulen und Bälle fliegen nach ihrem Winterschlaf wieder durch die Luft, die Stimmbänder brummen, die Saiten schwirren, die Bässe wummen und Balken ächzen. Und am Abend küsst uns sanft der Muskelkater. Wir stehen am Anfang einer wunderbar intensiven und lehrreichen Zeit und freuen uns hier bald mehr zu berichten.

Team 2015
Hallo Noemi, Trina, Samuel, Nadav, Nils, Madeleine, Nina, Chrigi, Rebecca, Martina, Patrick, Severin

Am 22. November traf zum ersten Mal das neue Team zusammen. Zwölf motivierte Menschen kamen neugierig bei uns im Winterquartier an. Nach gegenseitigem Beschnuppern und lecker Brunchessen, wurden sie schon mit Informationen zugedeckt. Später, nach der gelungenen Wagenverteilung, weihte uns die Regie in das Thema vom nächsten Stück ein. Mit ihrer gewohnt frischen Art konnten uns Manuel und Josune schnell dafür begeistern. Was es dann sein wird... das erfährt ihr wenn ihr am 29. März an unsere Premiere kommt!