Seit 40 Jahren ist der Circolino Pipistrello unterwegs. In seiner Grösse gewachsen, ist er seiner Idee treu geblieben – Zirkus machen können alle Menschen.
Teammitglieder*innen gesucht!

Wir suchen ab 2022 spielfreudige, wetterfeste und wagemutige Menschen (auch Zivis & Familien), die mit uns leben, tun und gestalten - in Animation, Manege, Musik, Büro, Küche, Werkstatt und Fahrzeugmechanik.
Neugierig auf das bunte Zirkusleben?

Melde dich bei Eliane & Leon:
+41 79 357 88 47
circolino@pipistrello.ch

Show Pipistrello-Team: Nimmernacht 2021
Nächste Vorstellung: Mittwoch, 22.09.2021, 16.30 Uhr, Winterthur, Zeughauswiese

"Nie, nie und Nimmer!" Das Kind in unserer Geschichte will nicht ins Bett gehen, will nicht aufwachen, will nicht zur Schule gehen. Kurz gesagt, will nicht erwachsen werden. Aber warum? Das werden wir gemeinsam in der diesjährigen Show des Circolino Pipistrello entdecken, die uns in die Welt der Träume entführt, in der dank der Fantasie alles möglich ist. NIMMERNACHT: eine lustige und poetische Zirkusgeschichte, frei inspiriert von der Welt von Peter Pan.

Hier Tickets für die kommenden Shows reservieren.

Aufgrund der neusten Bestimmungen des BAG müssen alle Personen ab 16 Jahren für den Einlass ins Zelt ein gültiges COVID-Zertifikat und einen offiziellen Ausweis vorlegen.

Die Einlassmusik startet jeweils ca. 30 min vor der Show.

Und alle weiteren Showdaten findest du hier.

Unsere Dernière findet am 23. Oktober 2021 in Affoltern am Albis statt.

Koch Zivi gesucht
Zivildienstleistende für Zirkusanimation gesucht!
Zirkusprojektwoche
Zirkus selber machen

Wer hat ihn nicht, den Traum vom Zirkus? Im Circolino Pipistrello geht er Woche für Woche in Erfüllung. Der Pipistrello ist nicht nur ein Kinderzirkus. Mitmachen können alle Menschen ob jung oder alt, mit oder ohne Behinderung. Von Frühling bis Herbst ziehen wir von Ort zu Ort und machen Halt an Schulen, heilpädagogischen und anderen Institutionen.

Engagieren Sie den Circolino Pipistrello für eine Projektwoche! Wir bringen ein buntes Zirkusdorf mit Wagen und Zelt, ein motiviertes Team, viel Erfahrung und Freude am Zirkus zu Ihnen. Während einer Woche lassen wir Sie in die Welt des Zirkus eintauchen.

Die Teilnehmenden einer Zirkusprojektwoche helfen mit beim Zeltaufbau, entwickeln eine einzigartige Zirkusvorstellung oder sogar ein buntes Zirkusfestival nach ihren eigenen Wünschen und Ideen. Es werden gemeinsam Zirkusnummern erarbeitet, eine Zirkuszeitung gestaltet, Kostüme ausgesucht, Gesichter geschminkt oder Kuchen gebacken. Wir ermutigen die frischgebackenen Artisten und Artistinnen dazu Neues auszuprobieren, beziehen vorhandene Ressourcen und Ideen mit ein und fördern das Gruppenbewusstsein. Die Lernziele des Lehrplan 21 sind Teil unserer pädagogischen Arbeit.

Weitere Informationen:
Projektwochentypen
Organisatorisches
Kosten
Bilder

Das Leben im Circolino Pipistrello

Auenstein
Eine Zirkuswoche mit viel Freude und in schöner Umgebung.

Nachdem wir den Dorfplatz von Zumikon ganz früh am Morgen im Vollmondschein verliessen, machten sich alle Fledermäuse auf einen langen Tag gefasst. Nicht nur, dass es nach Auenstein im Aargau eine lange Fahrt war, es kam auch dazu, dass das Zelt auf einem Hartplatz (zusammengepresstes Kies) aufgestellt werden sollte. Um die Zeltnägel in diese Art Boden hineinzubringen, mussten Löcher vorgebohrt werden und die Nägel mit der Cobra (unserem Schlaghammer) eingeschlagen werden. Dazu kam, dass helfenden Kinder in diesen Boden keine Nägel einschlagen können. So war dann die Tatsache, dass die Cobra schon nach den ersten Nägeln den Geist aufgab auch nicht gerade ermutigend, stellte sich jedoch dann als kein alzugrosses Problem dar. Die Nägel gingen auch ohne Cobra gut in die vorgebohrten Löcher rrein. So waren wir dann pünktlich auf 10 Uhr parat um die vielen kleinen Helfer*innen in Empfang zu nehmen.
Dass der Tag dann doch weniger lange wurde als zu Beginn erwartet, hat wohl auch den Grund, dass das Fledermausteam 2021 mit jeder Tourneewoche etwas eingespielter ist und alle immer besser wissen was wann wichtig ist.

Der Wagenpark auf dem Pausenplatz war gemütlich und sehr lebendig, da sehr oft Kinder, Eltern, Lehrer*innen und andere Interessent*innen um die Wägen spienzelten, und wissen wollten, wie denn ein solches Zirkusleben etwa funktionierte

So konnte dann am Dienstag mit dem Ausprobieren die Animation gestartet werden und die Kinder wurden vom Bücherwurm "Ready" im Zelt begrüsst. Auch das Wochentheäterli fand an diesem Morgen zum ersten Mal statt und wir lernten die beiden Protagonisten Eliot und Emma kennen, welche sich auf die ruhige und tiefgründige Suche nach der Verwirklichung ihrer Träume machten und sich von den Bevormundungen ihrer Eltern befreien wollten. Eliot, dessen Eltern wollten dass er boxte, wollte viel lieber Ballet tanzen und Emma, die von den Eltern ins Ballet gesteckt wurde, wollte viel lieber boxen. So lernten sich die beiden kennen und halfen sich gegenseitig aus den Zwängen ihrer Familie auszubrechen.

Es wurde dann eine schöne und erfolgreiche Animationswoche, deren Abschluss mit einer langen, aber wunderschön zirzensischen Gala gekröhnt war. Eine weitere Kröhnung der Woche war dann, die grosse Anzahl Helfer*innen, die halfen das Zelt nach der Gala wieder abzubauen. Noch nie in diesem Jahr ging ein Zeltabbau so schnell wie hier in Auenstein. So macht es noch mehr Spass als sonst!

Auch die beiden Shows die das Fledermausteam spielen durfte waren gut besucht und haben schönen Zirkuszauber nach Auenstein gebracht. Wie immer wurde schon bald nach dem Ende der Show das Zelt aufgeräumt und wieder für den Zelttag (Der Tag, an welchem die Kinder ihre Nummern zum ersten Mal im Zelt spielen.) oder die Gala bereit gemacht. Obwohl solche Tage auch streng sind, ist es immer wieder bemerkenswert, mit welchem Elan alle noch mithelfen aufzuräumen und dazu sogar noch ein Tänzchen zu machen.

Auch für die immer wieder fehlende Sonne fanden einige findige Fledermäuse eine Lösung und sonnten sich am Morgen bevor die Kinder kamen jeweils genüsslich im Scheinwerferlicht.

Jetzt sind wir Fledermäuse gerade wieder im Winterquartier und arbeiten an unseren Ressorts und an vielem mehr. Danach dürfen wir noch einmal eine Woche in die Ferien, bevor dann die letzten sechs Wochen Tournee anstehen. Die Tatsache, dass das Zirkusjahr schon bald gegen sein Ende zu geht führt zu vielen Arbeiten, welche neben dem sonstigen Alltag erledigt werden müssen. So suchen jene die bleiben (die Spechte) gerade neue Teammitglieder und sind im Prozess ein neues Leitungsteam zu wählen. Ein weiterer laufender Prozess ist die Suche nach der Regie, welche sich unserer nächsten Produktion annehmen wird.
Ihr seht also, es wird uns auch im Winterquartier bestimmt nicht langweilig. Wir freuen uns alle, dann in eineinhalb Wochen wieder loszuziehen für die letzten 6 Tourneewochen.

Bis dahin eine gute Zeit!