Premiere und Frühling sind in Sicht...

Die Premiere kann nicht mehr weit weg sein, wenn sogar sonntags geprobt wird. Zum Glück reicht's doch ab und zu für ein Päuschen an der Sonne.
Die ersten Sonnenstrahlen wärmen nicht nur unsere Gesichter, sondern auch die Gemüter. Der Frühling und auch die Premiere stehen vor der Tür.
Noch nicht lange ist es her und es lag noch Schnee. Das Pipi-Team 2018 auf der Treppe der "Zitrone" strahlt um die Wette in die Kamera. Unser Wagendorf hat Zuwachs bekommen und der Wagen "Alien" steht in seiner voller Pracht im Winterquartier.
Die ersten Schminkversuche der neuen Pipis wurden gewagt und die Kostüme anprobiert. Es wird fleissig im Zelt geprobt und musiziert. An den Szenen wird herumgetüftelt und das Stück KAOSMOS nimmt immer mehr Form an.
Einen kleinen Vorgeschmack darauf könnt ihr bald im Trailer sehen. Kurzerhand wurde Adi’s Wohnzimmer in ein Schloss umgewandelt und der Trailer gedreht.
Es geht nicht mehr lange zur Premiere und die Vorfreude steigt -> nur noch 2 Wochen!

Musizieren, Jonglieren, Trapezieren

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen der luftigen Höhen. Seien es Bälle oder Keulen, welche hoch fliegen (manchmal auf den Boden) oder Pipistrellis, welche in der Luft turnen. Im einen Workshop übten wir uns in den Luftdisziplinen: Vertikaltuch, Luftring und Trapez. Die einen bereits sehr gekonnt, die anderen machten ihre ersten "Gehversuche" an den luftigen Gerätschaften. Jedermann und Jederfrau klagte am Ende über Muskelkater und/oder blaue Flecken, aber alle Fledermäuse waren zurecht stolz über die erzielten Fortschritte.
Beim anderen Workshop stand das Jonglieren im Zentrum. Es flugen Bälle und Keulen um die Ohren, bis einem fast schon schwindlig wurde. Alleine, zu zweit, zu dritt oder zu mehrt wurden Tricks einstudiert und fast bis zum Umfallen geübt. Oh happy Jonglage!
Wenn nicht gerade jonglieren oder trapezieren auf dem Programm stand, wurde in der Musikecke improvisiert und neue Songs einstudiert. Unser Musikdirektor Dario Miranda, schafft es gekonnt aus jedem mehr oder weniger musikalischen Pipistrelli Töne herauszulocken, welche dann gemeinsam mit den anderen MusikerInnen zu einem Klangteppich verschmelzten.

Jetzt heisst es all die neu erlernten Fähigkeiten zu üben, zu üben und nochmals zu üben.
Der Countdown bis zur Premiere läuft-4 weeks to go!

Ps: Die Kühe sind los....wir staunten nicht schlecht als unser Zirkusdorf plötzlich von Kühen belagert war. Die Herde fand aber bald den Weg nach Hause, hinterlassen haben sie Fussabdrücke und Mist. ;)

Von A wie Affentheater bis Z wie Zeltaufbau

Im Winterquartier des Pipistrellos wurde in den letzten Wochen in allen Bereichen gewerklt und tatkräftig angepackt. Sei es in der Mechwoche beim Schleifen und Streichen der Zuschauerbänke oder beim Vorbereiten des alljährlichen Schöntalessen. Beim ersten Zeltaufbau des Jahres wurden die neuen Teammitglieder von den erfahrenen Pipis mit viel Geduld instruiert. Die Fledermaus weht wieder hoch oben im Schöntal und trotzt dem wechselhaften Wetter. Es kommt vor, dass wir mitten in der Nacht das Zelt vom Schnee befreien müssen. Bei den Proben wird improvisiert, musiziert, getanzt, jongliert, ausprobiert und wieder verworfen und das Stück beginnt langsam aber sicher Form anzunehmen. Mehr dazu erfahrt ihr hier in Bälde!

Ein neues Fledermausjahr hat begonnen
We are Family

Die Fledermausfamilie ist aus ihrem Winterschlaf erwacht und durch Fledermäuse aus verschiedensten Regionen, welche nach Rikon flatterten, komplettiert worden. Insgesamt 7 neue Chiropteren flattern nun, von den vielen neuen Eindrücken manchmal noch ein wenig verträumt und auch etwas orientierungslos im WIQUA umher. Die 3 monatige Probezeit nimmt heuer die ganze Familie wieder in Anspruch und im Probenraum wird improvisiert, musiziert, verspeckte Muskeln gelöst und gestählt und glücklicherweise auch herzhaft gelacht.

Home in Rikon
Schaffe, schaffe immerzu

Auch nach der Tournee dürfen die Fledermäuse noch nicht in den verdienten Winterschlaf gehen, denn es gibt was zu tun: Nägel müssen zurechtgebogen und geschliffen, Kabel kontrolliert und repariert, Fahrzeuge gewartet und Öfen eingebaut werden. Die grösste Arbeit jedoch bereitet und das "2", denn es braucht ein neues Kleid, das Alte war vergilbt und bis auf die Unterhosen vergammelt. Für uns heisst das Bretter wegreissen, neue zuschneiden und anschrauben und am Schluss alles anpinseln. Natürlich wird auch im Büro telefoniert, verfasst und organisiert, dass sich die Balken biegen. Tja, auch im WIQUA ist das Fledemausleben intensiv. Da kam es und ganz gelegen, dass wir in der Nachbesprechungswoche in einem wahrlich bezaubernden Häuschen in den Vogesen ein paar ganz gemütliche Tage verbringen konnten. Dank der Sauna und einem superleckeren und theatralisch schaurigschön begleiteten Abschlussdiner ging der eigentliche Zweck der NABEWO fast vergessen.