Männedorf

Der obwohl Ketchupvegetarier gar grausige Vampidirektor führte dir Kinder magistral-theatral durch die Woche. Nicht minder dramatisch war das Geschehen in einem Städchen irgendwo in einem fernen Land, wo alle Kinder sich verstecken mussten, weil ein Riese hinter den Bälgen her war. Der gigantische Appetit des Riesen konnte nur mit Kinderfleisch befriedigt werden, bis das Mädchen Zeralda seinen Geschmackssinn mit ihrer Kochkunst zähmte.

Schlieren

Weil der Zirkusdirektor krankheitsbedingt ausfiehl, musste Poco-Moco Marienkäfer per Telefon mit diesem in Verbindung treten, um den Kindern Instruktionen zu geben. Der Marienkäfer wuchs im Verlauf der Woche immer mehr in seine Rolle als Erstatzdirektor hinein und erfüllte seine Aufgabe zuletzt ganz ohne die telefonischen Ratschläge des rekonvaleszenten Direktors. Weit weg in der Karibik benötigte Nikolaus dringend ein Cocktailschirmchen für volkommenes Ferienglück, und so musste sich sein Gehilfe Moski auf den Weg machen ein solches zu finden. Also brach der Abenteuerlustige auf und die Schlieremerchind stimmten schon sehr bald auf sein Reiseliedchen " Dä Moski dä Moski, dä bin ich" ein und verwandelten das Zelt in einen Dom mit stimmgewaltigem Chor. Nach Umwegen in die Tiefsee und zum Kaiser von China konnte Moski in der Steinzeit schliesslich ein Schirmchen ergattern und brachte es rasch dem Nikolaus, welcher nun seinen wohlverdienten Cocktail schlürfen konnte. Die Kinder ihreseits lieferten eine energiegeladene, teilweise postmodern wirkende Gala und brachten so das Zelt zum Kochen.

Unterlunkhofen

In Unterlunkhofen planten zwei Hexen an die Walpurgisnacht zu fliegen, mussten aber aus Mangel an Zauberkraft den wegen einem unsäglich tickenden Wecker übelst grummligen Wurzelzwerg um Hilfe bitten. Durch die zwei Hexen von seinem Leiden befreit erzählte der Grummelzwerg den beiden vom Druiden, welcher mit geheimen Kräutern einen Flugzaubertrank für die beiden kredenzte - und tatsächlich flogen die Hexenlehrlinge dank dessen Wirkung an die Walpurgisnacht und tanzen möglicherweise noch heute um das grosse Hexenfeuer. Die Kinder ihrerseits boten eine knackige und abwechslungsreiche Gala mit allem was ein zirzensophiles Herz begehrt: eleganten Tuchartisten, phantastischen Trapezkünstlern, athletischen Akrobaten und vielem mehr.

Busper in Uster

Die Pipistrelli und die Bewohner des Werkheims Uster veranstalteten trotz texanischem Sommerwetter eine rundum gelungene Zirkuswoche. Natürlich gönnte man und frau sich gern ab und an eine verdiente Abkühlung - egal ob am Rasensprinkler oder im regenbogenfarbenen Fledermauspool. Durch die Woche führten der an Gigi Oeri gemahnende Herr Blau und seine ihm an Magistralität in nichts nachstehende Partnerin Frau Rot. Die Werkheimler durften ausserdem den steilen Aufstieg der zwei rumlümmelnden Brüder Ralf und Rolf vom Dasein als Taugenichtse zu den Gewinnern eines Songcontests nicht nur miterleben, sondern trugen mit ihren Tipps und Vorlieben entscheidend zum Erfolg der beiden bei. Überhaupt war es für die Pipistrelli dank den hochmotivierten und im positiven Sinne unberechenbaren Bewohnern des Werkheims eine sehr inspirierende und bereichernde Woche - und wenn man sah, mit welcher Leidenschaft die Artistinnen und Artisten ihre Nummern an der Gala vorführten, so musste man zum Schluss kommen, dass das für alle Beteiligten galt.

Hütten
Hütten

In Hütten lernten die Kinder zwei ganz besondere Bewohner des Zirkuszeltes kennen - die zwei unsichtbaren Zirkusgeistchen nämlich helfen den Fledermäusen und beschützen sie Schutzengeln gleich. Manchmal gar wirken sie als Verkuppler, so hatten sie ihre Finger im Spiel als der Zirkusdirektor sein Herz an eine orientalische Fakirfrau verlor. Die Pips ihrerseits genossen den nahe gelegenen Hüttemersee und die Sommerzeit überhaupt, unter anderem beim gemütlichen Lagerfeuer.