In Wegenstetten...
...war's fledermausig

Die letzte Woche vor den ersten Ferien stand ganz im Zeichen der Fledermäuse. Von Pro Natura wurden wir engagiert, gemeinsam mit der Primarschule Wegenstetten eine Zirkuswoche zu veranstalten. Samstags fand die Eröffnung des Flederhauses statt, die mit einem grossen Zirkusfest gefeiert wurde. So gab es eine Doppelgala, bei der die Manegenkinder zweimal auftraten und diverse Stände ums Gelände, bei denen man sich über Fledermäuse informieren, selbsthergestellte Produkte der Atelierkinder und allerlei Speis und Trank kaufen konnte. Auch das Wochentheater und die Direktion griffen das Thema der Fledermaus auf. Wettertechnisch hatten wir wiedermal etwas Pech. Pünktlich zum Zeltauf- sowie -abbau regnete es in Strömen, doch trotzdem durften wir auf tatkräftige Hilfe zählen.

pb
In Klingnau...
...waren die Hühner los

Bei der Fahrt nach Klingnau stand das Glück nicht auf unserer Seite. Nicht nur unser Lastwagen streikte, auch ein Traktor musste abgeschleppt werden und das Büsli musste kurz in einer Werkstatt halten. Dank den vielen tatkräftigen Helfern beim Zeltaufbau schafften wir es dennoch, dass am Abend die Flädi über dem Platz der Primarschule Klingnau wehte. Durch die Woche wurde dann fleissig geprobt. Die Manegenkinder jonglierten, musizierten und zauberten, übten Formen am Luftring, am Vertikaltuch und in der Akrobatik. Auch wurde auf Fässern gelaufen und die Nummeransagen geübt. Die Kinder der Ateliers bereiteten vieles fürs grosse Zirkusfest am Samstag vor. So gab es neben der Gala auch ein breites Angebot an Unterhaltung: eine Zauberschule, Geisterbahn und die Zirkuszeitung sind nur wenige Beispiele. Für gute Unterhaltung durch die Woche sorgte das Wochentheater: zwei Hühner, Chicky und Picky, suchten nach dem goldenen Ei, das ihnen der Drache gestohlen hatte. Ende der Woche wurden sie fündig und wir durften die Geburt eines sehr grossen Kükens miterleben. Mit der Hilfe vieler fleissigen Hände klappte dann auch der erste Nachtabbau des Jahres reibungslos.

In Turbenthal...
...war's bunt

Die fünfte Tourneewoche führte uns nach Turbenthal. Es fühlte sich fast wie Heimkommen an, da unser Winterquartier nur wenige Kilometer entfernt war. So gab es auch den einen oder anderen Besuch im schönen Schöntal. Auch an unserer Show am Mittwochabend sassen einige uns bekannte Personen im Publikum.
Im Wochentheater machten sich Chap und Lin auf die Suche nach Farben, um das Leben des Directeur Gris bunter zu gestalten. Und so begrüsste uns Directeur Couleur dann Ende der Woche zum Zirkusfest. Denn zusätzlich zur Gala, an der die Kinder der Heilpädagogischen Schule Turbenthal und der Unterstufe der Primarschule Breiti ihr Können zur Schau stellten, gab es die Woche hindurch verschiedene Ateliers. So durften wir am Samstag auch putzende Clowns, Tiere mit ihren Dompteuren, Artistinnen und Artisten und eine Schiessbude bestaunen.

In Rüti...
...wurde es kalt

Unser Zelt stand diese Woche auf der Badiwiese. Doch leider machte uns das kühle Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nur wenige Pipistrelli wagten den Sprung ins kalte Nass. Gemeinsam mit den Kindern aus dem Ferienpass zitterten wir um die Wette: wir aufgrund der eisigen Temperaturen, die Kinder aus Nervosität vor dem grossen Auftritt in der Manege. Doch trotz Lampenfieber durften wir eine wundervolle und abwechslungsreiche Gala geniessen: so gab es unter anderem Piraten auf dem Seil, Feen auf den Fässern, Tiere am Trapez, jonglierende Teufel und musikalische Fledermäuse. Auch beim Zeltabbau konnten wir auf die Teilnehmenden und ihre Angehörigen zählen. Trotz strömenden Regen versammelten sich am Samstagnachmittag viele fleissige und motivierte HelferInnen.

In Volketswil...
...blieben wir gleich zwei Wochen

Die zweite Tourneewoche startete turbulent. Auf der Fahrt von Dietikon nach Volketswil streikte unser Lastwagen Sauro. Da wir aber in der ersten der zwei Wochen noch keine Animation machten und somit das Zelt noch nicht aufstellen mussten, konnte er in Ruhe abgeschleppt werden. Aber nicht nur der Lastwagen, sondern auch unsere Wohnwägen brauchten in der Woche Zuneigung. So strichen wir die Wand am Zwei, das Dach der Venus wurde abgeschliffen und neu gestrichen, Sherry erhielt etwas mehr Farbe und Walo wurde mit einem Wal verschönert. Ausserdem strahlten unsere neu angemalten Animationsfässli und Kassenhäuschen mit der Frühlingssonne um die Wette.

Die darauffolgende Animationswoche wurde vom wechselhaften Aprilwetter begleitet. Anfangs noch sonnig und heiss, konnte man auf dem Fussballrasen einige der 100 Kindern aus dem Ferienpass beobachten, wie sie übers Seil tänzelten, Kunststücke übten oder übers Fass liefen. In der Mitte der Woche musste das Zelt gegen die Windböen gesichert werden. An der Hauptprobe trommelte der Regen gegen das Zeltdach und an der Gala gab es einige Wetterumschwünge. All dem trotzten die frischgebackenen Artisten und Artistinnen, Musiker und Musikerinnen und Direktorinnen und brachten eine grossartige Show in die Manege. Aber nicht nur das Wetter hielt uns auf Trab, auch das Wochentheater hatte es in sich. Momo kämpfte darin erfolgreich gegen die grauen Männer, die nicht nur den Dorfbewohnern aus Absurdowil, sondern auch der Direktion, Volki und Volko, die Zeit stehlen wollten.