Turbenthal

Alle drei Jahre schlagen wir unser Zelt in Turbenthal auf. Die Tradition integrativ zu arbeiten hat sich hier bewährt. Nun war es wieder so weit, bunt durchmischte Teilnehmer, Kinder aus der Unterstufe Breiti und der HPS Turbenthal, fanden das Zusammenspiel und zeigten eine herzlich berührende Gala mit Gross und Klein, aber nur grossartigen Artisten und Artistinnen. Das winterliche Intermezzo wollte unser Zelt über Nacht in ein Iglu verwandeln. Bald darauf schien jedoch wieder die Sonne und glückliche Kinder rannten über die Wiese, tranken Sirup und bestaunten unsere Zirkuswagen. Ausgerechnet zwei gwundrige Strandtouristen haben sich in unser Zelt verirrt und sich im Zirkusmachen probiert - und schikaniert. Ihre touristische Neugier und das artistische Unwissen hat uns herrlich amüsiert. So clownesk kann eine Zirkuswoche sein, Schnee, Sonne, Lachen, Tränen, shake it and shake up.
Wir geniessen noch eine zweite Woche auf dem Schulhausplatz und machen den Frühlingsputz. Unsere Zirkuswagen wollen gewaschen und gebügelt sein, Animationskleider fein schmecken und glänzen.

Widen

Unsere Tournee startete in Widen. Beim Freizeitverein Mutschellen geniesst der Circolino Pipistrello bereits lange Tradition. Und sie wissen, wie man Zirkus macht. Top vorbereitet erschienen Kinder, Mamis und Papis zum Zeltaufbau, der schaurigen Kälte und Nässe trotzend, schliesslich wollten alle Zirkus machen. Die Tage danach schien die Sonne wohlwollend und verbreitete tolle Animationsstimmung. Eine Boygroup offenbarte uns ihr Innenleben, unser Direktor Sergio Melone äpfelte wie geschmiert und hielt uns mit seinen Wortverwechslungen bei bester Laune. Unsere Vorstellung von C'est Nous spielte vor vollen Rängen und am Samstag platze das Zelt aus allen Nähten, keine Maus hätte mehr darin Platz gefunden. Bald darauf platzte es auch aus den Wolken, pünktlich zum Zeltabbau. Somit haben wir die letztjährige Zeltauf/abbau-Quote-bei-Regen schon in der ersten Tourneewoche übertroffen. Wetter hin oder her, der Tourneestart ist perfekt gelungen. Die Fledermäuse fliegen wieder übers Land.

Es geht los!

Das grosse Premierefest ist bereits verkarussellt. Wir hatten frühlinghaftes Wetter, volles Zelt, begeistertes Publikum, zapplige und danach erleichterte Pipistrelli, feines Essen, verzauberte Dekowelten, zwei super Konzerte mit vielen hüpfenden freudigen und lieben Leuten. Ein geglücktes und geniales Fest. Danke.

Das tägliche Proben und der Winter sind weit weg, die grosse Tournee steht kurz bevor. Gedanklich schweben wir zwischen den schönen Premieregefühlen und der Vorfreude des Unterwegsseins. Wir packen unsere sieben (undsiebzigtausend) Sachen, bauen unsere Öfen aus, machen Wagen und Traktore fahrbereit. In einer Woche ist es soweit, das Zirkusfieber in die Welt zu tragen.

C'est qui?
C'est nous!

Was wird unser neues Stück wohl sein? - C'est simple. C'est Nous. Das sind wir. Unser Stück ist gespickt voller komischer Alltagssituationen aus unserem zirzensisch-akrobatischen Gemeinschaftsleben. Pipistrello live. Derzeit wird noch viel geschliffen, gehobelt und gestrichen, gelichtet und gestuhlt - hahaha. Und das ist kein Witz!
Bald ist Premiere - wir werden bereit sein. Bis dann!

Teamtag 2016
Buntes Spiel in der Altstadt

Am diesjährigen Teamtag flogen 17 Fledermäuse unter dem Motto "Casual Friday Hipster Trophy" nach Winterthur aus. Daher alle bunt, flip und floppig gekleidet, gut gelaunt und voller Flausen im Kopf. Mitten in der Stadt spielten wir Frisbee, sangen um einen Fünfliber, trugen Passanten auf den Armen, spielten und rangen verbissen um Legosteine oder einfach zum Spass. Dem an diesem Tag bisig-kalt-grauen Flanierplatz wurde viel Leben und Farbe eingehaucht. Die im Spiel gesammelten Legosteine wurden später mit viel Fantasie und kindlichem Eifer zu vielfältigen Legowelten zusammengebaut. Danach versuchten wir unser artistisches Talent im Pétange-Spiel umzusetzen. Meistens, öfters manchmal oder selten, sehr erfolgreich - oder war doch alles nur Zufall? Einige kämpften um jede Kugel, anderen dagegen um wach zu bleiben. Nachdem verspielten Nachmittag und dem konzentrierten Boule werfen, liessen wir uns in einem gemütlichen Restaurant zu Sang und Klang wie die Fürsten bedienen.

Wir genossen einen freien und gemeinsamen Tag, um einmal etwas anderes zu tun als Szenen zu wiederholen, Kostüme zu nähen oder Traktoren zu flicken und liessen unsere Aufgaben einfach auf morgen verschieben :-)