Bellmund

Von Bern ging es Richtung Bielersee nach Bellmund. Wir erwartete uns eine top vorbereitete Primarschule und top motivierte Kinder. Es war viel los auf dem Zirkusareal, nebst der Zirkusanimation gab es viele Ateliers, die einen Stand für das Zirkusfest am Freitagabend vorbereiteten. So enstand ein riesiges und fröhliches Zirkusfest mit rekordverdächtig vielen Besuchern. Kinder und Erwachsene konnten sich in Limbodance messen, Chasperlitheater spielen, sich an der Schiessbude mit Wasserschwämmen bewerfen, Riesenseifenblasen zaubern, sich an den Essständen verkösteigen und vieles mehr. Zum Zeitpunkt des Zeltabbaus wollten sich die Gäste Festlaune nicht nehmen lassen, liessen sich später jedoch kräftig zum Mitanpacken mitreissen.
Leider ist uns diese Woche ein Kamel ausgerissen. Dank La Gazelle und kräftiger Mithilfe der Kinder, die halfen die schwierigen Rätsel der Sphinx zu lösen, konnte Camelio wieder gefunden werden. Wir genossen eine tolle Zirkuswoche, stets offene Türen, Aussicht auf Jura und Bielersee, Baden, Grillieren, Fussballfieber und vieles mehr. Am Sonntag fahren wir den langen Weg zurück nach Zürich.

Zollikofen

Der Sommer ist da - an Regen denkt keiner mehr. Und sie Sonne schien sehr fest für Zollikofen. Die Kinder und Jugendlichen der Blindenschule Zollikofen liessen alle Herzen erwärmen. Für uns war es eine sehr schöne und faszinierende Animationswoche. Es scheint ein kleines Wunder auf Erden, was die Artisten/innen alles zu Stande gebrachten haben. Alles ist möglich. Die Zikusband rockte wahrhaftig ab, es wurde jongliert, geklettert, getanzt und gezaubert, was alle Zuschauer ins Staunen versetzte und am Herzen berührte. Die Artisten/innen hätten am liebsten bis in die Ewigkeit Zirkus weiter Zirkus gemacht. Zirkus machen aus purer Freude!

Nebst dem Zirkus fand diese Woche auch das inoffizielle Euro-Finale der Mitspielzirkusse statt: Blutrünstige Pipistrelli kämpften gegen wunderplundrige Feen, jeder Ball wurde hart umkämpft, ein Goldengoal entschied die Partie zu Gunsten der Feen. Der Pokal wurde gewunderplundert. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, wir sind jedoch froh, steht das riesige Pokalding nicht mehr in der Küche rum, versperrt den Platz im Glacetiefkühler oder sonst wo..., dennoch - Rache den Plundis!

Wila

Regen, Regen, Regen - was macht man dagegen? Alles nass, nass, nass - Zirkusmachen macht trotzdem Spass! Ein Schwimmbecken im Zelt hätte sich schon manch einer gewünscht. Et voilà: In Wila durchströmte ein Fluss unser Zelt, der Hartplatz und das viele Wasser gaben die Vorraussetzung dafür.
"Alles im Fluss" kann mann auch auf die Zirkusanimation übertragen, es wurde gelacht, gespielt und auf gutem Niveau geübt und vorgezeigt. Unsere Hilfe war beinahe überflüssig. Überflüssig waren die Anstrengungen unseres Ritter Helinor die Hand der Prinzessin zu ergattern. Der liebwillige Drache, dessen eine Schuppe er brauchte, war einfach weich zu kriegen, und der Wunsche König des Landes zu werden, verwässerte angesichts der Prinzessin. Der Grund dafür ist auf den Fotos zu erkennen. Der heldenhafte Helinor hatte dann trotzdem durchbzubeissen, und so kam es zu einem lustigen Happy End. So auch mit dem Regen, wurden wir nach dem Showende von einem riesigen, wundervollen Regenbogen begrüsst, der die Stimmung verzauberte. Happy End.

Thalheim

Erstmals in der Saison beglückte uns zum Zeltaufbau die Sonne, danke. Während der Animationstage herrschte kunterbuntes Wetter, unfreiwillige Duschen und hitzige Wasserschlachten wechselten sich ab. Die Stimmung war gut, verlieh Thalheim uns doch einen Hauch von Ferien. Wir genossen die Sicht in die Ferne, Wälder und Felder, frische Luft, sowie Bäder an der Thur.
Unsere herziges, ältere Direktorenpaar, Vreneli und Albertli, war stets gut gelaunt und fit auf den Beinen, viel besser jedoch lief ihr Mundwerk. Batschi, eine Clownin kam weinend zu uns, weil sie nicht mehr lustig sei. Das ist ein Problem, ein Clown, der nicht lustig ist. Nicht so für uns, im Circolino Pipistrello kann jeder alles lernen. So haben verschiedene lustige Clowns Batschi geholfen und ihr gezeigt, wie man die Kinder zum lachen bringt. Und wenn man am Schluss lustig ist, ohne dass man es will, ist es wahrhaftig lustig. Auch an der Kindergala war die Clownnummer ein Höhepunkt. Nebst den Clowns gab es natürlich auch alles mögliche andere. Zum Beispiel Elfen, Räuber, Einhörner, Zauberer und ganz spezielle Nummern, wie Mini-Trampolin, Tuch-Akrobatik oder Seiljongleure.

Winkel

Die Heilpädagogische Schule Bülach hat uns nach Winkel eingeladen, wo wir eine spezielle und wunderbare Animationswoche erleben durften. Nach dem Motto weniger ist mehr wurden viele intesive, herzhafte und lustige Situationen ins Zelt gezaubert, die alle berührt haben. Zirkus machen ist ganz einfach, Können muss man nichts. Freude daran haben, ist das was zählt und das haben uns Kinder und Jugendlichen diese Woche bewiesen. Dass Zirkus machen - das hat auch schon unseren Urahnen Freude gemacht. Dies haben uns diese Woche zwei Steinzeitmenschen gezeigt. Sie haben Akrobatik, Musizieren, Seil, Jonglage und anderes durch alltägliche Zufälle erfunden. Erfinderisch sein, das zählt heute. Zirkus machen kann man jeden Tag neu erfinden. Ausprobieren, Lachen, Scheitern, Freude haben - Zirkusspiritus.