In Klingnau...
..gab's eine grosse Zirkusschau

Im Schulheim St.Johann in Klingnau durften wir eine weitere tolle Tourneewoche verbringen. Es ist tatsächlich wahr, unsere Saison neigt sich bereits dem Ende entgegen und wir befinden uns momentan in der drittletzten Woche.
Nun aber zurück nach Klingnau, wo sich der Sommer noch von der besten Seite zeigte und wir die vielen Sonnenstrahlen geniessen konnten. Auf einer Bauernwiese direkt neben dem Schulheim durften wir unser blauweisses Zelt aufstellen und neben den Apfelbäumen in unseren Zirkuswägen hausen.
Durch die Woche begleiteten uns der "Direktoren-Pilz" und das Duo Super Mario und Luigi, welche in verschiedenen Levels, Peach befreien wollten.
Die ganze Woche probten wir mit den Kindern und Jugendlichen für den grossen Auftritt, der Ende der Woche auf dem Programm stand. So konnte auf dem Pausenplatz unter anderem fliegende Diabolos, herumfahrende Clowns und rollende Fässer gesichtet werden. In der Turnhalle kletterten junge Burschen am Tuch herum und freche Katzen übten Kunstücke auf dem Trapez.
Die Direktion versuchte den verlorenen gegange Pandabär zurück in seine Heimat zu bringen. Er wollte jedoch schlussendlich zurück nach Klingnau, da es da doch am schönsten sei.
Am Samstag wurden all diese Nummer im Zelt präsentiert und draussen fand ein ein riesiges Zirkusfest statt. Das Schulheim St.Johann feierte sein 125 Jahre Jubiläum.
Nach der erfolgreichen Gala, wurde das Zelt abgebaut und alle Beteiligten genossen das wohlverdiente Wochenende nach einem so grossen Zirkuserlebnis.

In Romanshorn...
...direkt am See

Die vorletzte Woche verbrachten wir direkt am Bodensee und zwar in Romanshorn. Das Zelt auf der Seewiese und die Zirkuswägen direkt daneben.
Frühmorgens, mittags, abends, vor/nach der Show und vor/nach der Animation,lockte der Sprung in das erfrischende Wasser. Mitten im See schwimmen und das blauweisse Zirkuszelt bestaunen,das kann mann/frau nur in Romanshorn.
Die ganze Woche sind rund 70 Kinder aus der thurgauischen Sprachheilschule ins Zirkusleben eingetaucht: Jonglieren,ein lustiger Clown zu sein,Fass laufen,am Tuch hoch klettern,zaubern und musizieren. All das muss und darf gelernt und geübt sein. Und dies taten die Jungartisten und -artistinnen ganz fleissig, wie bereits erwähnt direkt am See.
Ende der Woche wurden die Ergebnisse stolz auf der Zirkusmanege vor vollen Zuschauerrängen präsentiert.
Anschliessend wurde das Zelt in rekordverdächtigem Tempo mit vielen helfenden Händen abgebaut. Der Sprung ins kühle Nass danach durfte natürlich nicht fehlen.
Oh wie schön ist es am und im See in Romanshorn. Der Pipistrello konnte aus allen Himmelsrichtungen gesichtet werden.
Seither sind zwei Wochen vergangen und der Herbst hat sich mittlerweile angekündigt. Viele Kilometer sind wir gefahren: Momentan weilen wir in Kriegstetten im Kanton Solothurn und was wir letzte Woche in Klingnau im Kanton Aargau alles erlebt haben, gibt es bald hier zu lesen.

Triesen geniessen

Wo ist denn überhaupt Triesen?
Es liegt sicher nicht neben dem Niesen.
Es ist hinter den sieben Bergen,
aber nicht bei den sieben Zwergen.
Dort fliesst auch der Rhein.
Wir lassen es nun mit dem Rätseln sein.
Es liegt nämlich in Liechtenstein.
Unterwegs mit den Traktoren und Wagen
Unser Zelt mit den Bergen um die Wette ragen.
Zeltaufbau, Animation, Show spielen
Unser Wochenprogramm durchziehen.
Zeltabbau, Wochentheater, Gala präsentieren
Das Publikum am Applaudieren.
Wandern, Plaudern, Aussicht geniessen
Alles kann mann/frau in Triesen.
Nun doch noch ein Rätsel zum Schluss
Wer findet das Zelt neben dem Fluss?

Staufen/Lenzburg
Zwischen Schloss Lenzburg und Staufenberg

Nach unserem zweiwöchigen Aufenthalt in Kloten führte unser Weg nach Lenzburg zu der Stiftung "Orte zum Leben".
Neben einem grossen Maisfeld und unter prächtigen Apfelbäumen wurde die ganze Woche fleissig geprobt,geübt und gelacht.
Folgendes konnte beobachtet werden: Polizistinnen auf dem Fass, tanzende Menschen, jonglierende Seefahrer, zwei Direktorinnen welche ein verlorenes Reh suchen, TrapezkünstlerInnen im Zelt und balancierende SeiltänzerInnen. Nicht zu vergessen die Zirkusband, welche schon von weitem an ihren musikalischen Klängen zu erkennen war. Zuerst unter den Apfelbäumen, später dann ihm Zelt wurde eine Darbietung einstudiert, welche am Samstag mit grossem Stolz den Verwandten und Bekannten präsentiert wurde.
Durch die Woche begleiteten uns Marley und Ziggy im Wochentheater, welche auf der Suche nach Mitstreiterinnen waren, um eine Bank zu überfallen, um sich schlussendlich einen "Töff" kaufen zu können. Dabei begegneten sie dem putzenden Zirkusdirektor, zwei Telefonisten in einem Büro in Paris, einer Karatefrau in China und einem Einsiedler im hohen Norden. Das Ende ihrer Reise bedeutete auch das Ende der Woche.
Am Sonntag fuhren die 17 Pipistrelli mit Sack und Pack ins Schöntal, um dem Tourneeleben eine Woche Pause zu gönnen.
Was wir seit den Ferien alles erlebt haben, gibt es bald hier zu lesen. Soviel sei verraten: Diese Woche gastieren wir an einem See und haben eine wunderbare Aussicht.

Kloten zum Zweiten
Eine Woche mitten in der Badi...

Unsere zweite Woche in Kloten verbrachten wir im Freibad Kloten. Unser Wagendorf stand direkt vor dem Eingang der Badi und unser Zelt mitten in der Badi, neben dem Schwimmbecken inkl. Sprungturm und einem Seilpark. Für einmal stand aber nicht schwimmen oder klettern auf dem Programm, sondern es war Zirkusluft schnuppern angesagt. Und zwar im Rahmen eines Ferienpassprojektes der Vereinigung Freizeit Kloten.
So konnte vor und in der Badi beobachtet werden, wie die jungen Artistinnen und Artisten fleissig übten und Kunststücke einstudierten. Nicht zu vergessen natürlich ein passendes Kostüm aussuchten und alles bereit machten für den grossen Auftritt am Samstag.
Dank den vielen fleissigen Helferinnen und Helfer beim Zeltabbau, war die Badi bald wieder im gewöhnlichen Erscheinungsbild anzutreffen.
Wir Pipistrelli genossen natürlich den täglichen Sprung ins kühle Nass und es ist schon toll so eine Badi als Nachbarn zu haben, auch wenn es nur für eine Woche ist.
Denn wir sind bereits weitergezogen und befinden uns momentan in Staufen im Kanton Aargau.
Bald verschwinden wir aber für eine Woche in die Ferien und die einen oder anderen wagen sicher wieder einen Sprung ins Wasser, wo auch immer.