In Volketswil...
...blieben wir gleich zwei Wochen

Die zweite Tourneewoche startete turbulent. Auf der Fahrt von Dietikon nach Volketswil streikte unser Lastwagen Sauro. Da wir aber in der ersten der zwei Wochen noch keine Animation machten und somit das Zelt noch nicht aufstellen mussten, konnte er in Ruhe abgeschleppt werden. Aber nicht nur der Lastwagen, sondern auch unsere Wohnwägen brauchten in der Woche Zuneigung. So strichen wir die Wand am Zwei, das Dach der Venus wurde abgeschliffen und neu gestrichen, Sherry erhielt etwas mehr Farbe und Walo wurde mit einem Wal verschönert. Ausserdem strahlten unsere neu angemalten Animationsfässli und Kassenhäuschen mit der Frühlingssonne um die Wette.

Die darauffolgende Animationswoche wurde vom wechselhaften Aprilwetter begleitet. Anfangs noch sonnig und heiss, konnte man auf dem Fussballrasen einige der 100 Kindern aus dem Ferienpass beobachten, wie sie übers Seil tänzelten, Kunststücke übten oder übers Fass liefen. In der Mitte der Woche musste das Zelt gegen die Windböen gesichert werden. An der Hauptprobe trommelte der Regen gegen das Zeltdach und an der Gala gab es einige Wetterumschwünge. All dem trotzten die frischgebackenen Artisten und Artistinnen, Musiker und Musikerinnen und Direktorinnen und brachten eine grossartige Show in die Manege. Aber nicht nur das Wetter hielt uns auf Trab, auch das Wochentheater hatte es in sich. Momo kämpfte darin erfolgreich gegen die grauen Männer, die nicht nur den Dorfbewohnern aus Absurdowil, sondern auch der Direktion, Volki und Volko, die Zeit stehlen wollten.

In Dietikon...
...startet die Tournee

Die erste Tourneewoche 2019 verbrachten wir in Dietikon. Alle Pipistrelli meisterten die erste Fahrt einwandfrei. Auf dem Sportplatz der Schule Wolfsmatt durften wir unser Quartier aufschlagen und das Zelt aufbauen. Rund 90 Kinder aus der Heilpädagogischen Schule Solvita und der 1. und 6. Klasse der Primarschule Wolfsmatt haben die ganze Woche über fleissig geübt. An der Gala am Samstag gab es somit einiges zu bewundern: Piraten auf dem Fass, telefonierende Clowns, jonglierende Fussballer, tanzende Hippies, Akrobaten, Trapez- und SeilkünstlerInnen, Zauberer und Musiker. Für Drama in der Gala sorgte die Direktion, die die Geschichte eines entführten Popstars inszenierte.
Durch die Woche führte Grossvater Graupel, der seinen Zirkus seiner Enkeltochter Isotteli übergab sowie Pandabär Pandina, die Mithilfe des Eisfischers im Wochentheater den Heimweg vom Nordpol über Indien nach China fand.

Premiere - Oh ja!

Was für ein Wochenende,
da war mächtig was los auf unserem Gelände.
Drei mal ein volles Zelt,
das schönste Gefühl der Welt!
Wir haben mit euch gefeiert und gut gegessen,
das werden wir nie mehr vergessen.
Danke an alle für das tolle Fest,
und die Unterstützung beim ganzen Rest.
Nun geht’s schon bald auf Tournee los,
die Freude, ja die ist gross!

One week to go

Nun ist's so weit! Das Premierenwochenende steht vor der Tür. Wir können's kaum erwarten, die Proben und Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Für Abwechslung sorgt das Wetter: auf die Sturmsicherung folgt das Sonnentanken, auf die Schneewache die Schweissausbrüche im Zelt. Nun wird noch an den Details gefeilt, damit auch alles passt für unsere erste Show. Der Sekt und das schöne Wetter sind bestellt - wir freuen uns auf euch!

Der Countdown läuft

Die Première ist schon in zwei Wochen,
das lässt die Emotionen manchmal kochen.
Noch in Grenzen hält sich das Lampenfieber,
so ist es uns schon noch lieber.
In Form kommt das Stück immer mehr,
das hilft der Motivation natürlich sehr.
An den Übergängen wird stets gefeilt,
nur manchmal wirkt’s noch etwas verpeilt.
Die ersten Schminkversuche wurden unternommen,
da sind einige bereits ins Schwitzen gekommen.
Nun werden wir noch ins richtige Licht gerückt,
da sind wir alle natürlich ganz entzückt.
Die Abläufe, die Musik und die Kostüme müssen passen,
da dürfen wir die Köpfe nun nicht hängen lassen.
Für die kommenden Wochen sind wir frohen Mutes,
wir sind uns sicher, da kommt noch viel Gutes.