Frauenkappelen

Gleich zwei Wochen durften wir in der Nähe von Bern, genauer gesagt in Frauenkappelen, verbringen. In der ersten Woche nahmen rund 70 Kinder an der Zirkusprojektwoche teil. Gestartet wurde am Montag wie immer mit dem Zeltaufbau mit tatkräftiger Unterstützung von den Kindern, sowie den Lehrpersonen. Die ganze Woche wurde geprobt, Kunststücke eingeübt, geschauspielert und musiziert. In der Gala am Freitagabend zeigten die Artistinnen und Artisten stolz ihr neu erlerntes Können. Anschliessend wurde das Zelt wieder abgebaut, dank den vielen Helferinnen und Helfern ging dies rasch über die Bühne. Die Fledermaus wehte zwar nicht mehr hoch oben im Winde, doch der Circolino Pipistrello blieb noch eine Woche auf bernerischem Boden.

In der zweiten Woche wurde gemechet und gewerkelt, was das Zeug hält. Das Werkstattdach wurde ausgebessert und unser neuster Wagen, der Alien, wurde themenmässig bemalt. Doch am meisten Trubel herrschte rund um das Büro. Innen drinnen waren mind. immer drei Leute am organisieren, telefonieren und planifizieren. Und oben auf dem Dach wurde geschliffen und gestrichen. Das Bürodach erstrahlt nun wieder im neuen Glanz. Grosses Merci an das Schulhaus Frauenkappelen, dass wir zwei Wochen bei euch bleiben durften. Merci vüümau Bärn, mir hei di gärn!

Ps: Nich zu vergessen natürlich das alljährliche Treffen mit dem Wunderplunder. Dieses Jahr gab es eine Olympiade mit den Disziplinen Fussball (wie immer), Kubb, Kirschenstein spucken, ScherenSteinPapier-Wettlauf und Harassen-Stapeln. Die Pipistrelli und Wundis in vier Teams vereint, ging es nicht ums Gewinnen, sondern um das Zusammensein, das gegenseitige Kennenlernen und den Spass.

Auf der Känguruwiese in Zürich:
Show spielen,Wägen waschen,Zirkusdorf zeigen

In Zürich ging, wie letztes Jahr schon, eine etwas speziellere Zirkuswoche über die Bühne. Der Pipistrello gastierte auf der Känguruwiese beim Döltschi und brachte farbiges Zirksufeeling mit. Gleich dreimal durften wir unsere Show KAOSMOS vor vollen Rängen und bei ziemlich sommerlichen Temperaturen spielen. Wenn wir nicht gerade am Auftreten waren, gab es viele andere Dinge zu tun und zu erleben. Verschiedene Schulklassen und Kindergärten durften das Zirkusleben bei einer Führung durchs Wagendorf kennen lernen. Weiter konnten die Kinder in Workshops verschiedene Zirksudisziplinen: Seil,Jonglage und Trapez um nur einige zu nennen, ausprobieren. Als Abschluss dann auch erleben, wie es sich anfühlt auf der grossen Manage aufzutreten. Eine Schulklasse reiste sogar aus Bern an, um den Circolino Pipistrello live zu erleben.
Einen Frühlingsputz erhielten zudem unsere Zirkuswägen, zumindest aussen. Frisch gewaschen und geölt erstrahlen sie nun im vollen Glanz.
Ach ja das Zelt haben wir natürlich auch auf- und wieder abgebaut. Vielen Dank all den fleissigen Helferinnen und Helfer.
Momentan weilen wir zwei Wochen in der Nähe von Bern, mehr davon gibt es in Bälde hier zu lesen.

Adetswil...
...dass uns sehr gefiel

Hoch oben am Waldrand im Institut St.Micheal verbrachten wir unsere letzte Woche. Das Wagendorf stand rund um die heilpädagogische Schule und dem Wohnheim. Wir unterteilten es ins Ober- und Unterdorf. Wir genossen die wunderbare Aussicht, den Sprung in den kalten Pool und das herrliche Wetter. An unserem freien Mittwochnachmittag erklommen wir das Rosinli und tobten uns auf der Rutschbahn und dem Karussell aus.
Die Animationsarbeit kam natürlich auch nicht zu kurz, obwohl sich das Zelt in 15-minütiger Fussdistanz befand. So fand das Aufwärmen in Form von Hochlaufen des Hügels stand. Mit rund 80 Kinder und Erwachsenen wurde die ganze Woche geprobt, gespielt und viel gelacht. Unsere Show zeigten wir vor vollen Rängen am Freitagabend. Am Samstagnachmittag bei der Gala war das Zelt ebenfalls gefüllt mit lachenden Gesichter, welche die Kunststücke der Artisten und Artistinnen bestaunten.
Zum Abschluss wurde das Zelt mit tatkräftiger Unterstützung aller Beteiligten wieder abgebaut. Adetswil, wir werden euch und die wunderbare Aussicht vermissen.

In Stetten...
...gab es ein grosses Zirkusfest

Einmal quer durch die Schweiz und unsere nächste Tourneestation lautet Stetten in der Nähe von Schaffhausen. Rund 130 Kinder waren die ganze Woche fleissig in und ausserhalb der Manege. Die Atelierkinder bereiteten alles für das Zirkusfest vor. Sie backten Kuchen für das grosse Zirkusfest am Samstag oder waren als rasende Repoter für die Zirkuszeitung unterwegs. Die Manegekindern übten fleissig rund um das Zelt oder in der Turnhalle, sei es als Neonluftring-Turnerinnen, als regenbogenfarbige Seiltänzerinnen oder als lustige Clowns.
Am Samstag stieg dann ein grosses, buntes Zirkusfest in Stetten und die Kinder zeigten ihre Ergebnisse in der Doppelgala oder an den Verkaufsständen.
Dank den fleissigen Helferinnen und Helfer wurde die Woche mit einem rekordvedächtigen schnellen Zeltabbau beendet.
Übrigens wurde das blauweisse Zirkuszelt und das Wagendorf mit einer Drohne von hoch oben in der Luft festgehalten. Schön sieht es aus.

Sachseln und die wunderbare Aussicht...
... wenn es nicht gerade regnet

Einmal quer durch die Schweiz von Rikon bis nach Sachseln war unser erstes Ziel nach den Ferien. Die lange Fahrt wurde mit der wunderbaren Aussicht auf den Sarnersee und den Bergen, Pilatus und wie sie alle heissen, belohnt. Das Wetter spielte diese Woche nicht so mit und der Regen trübte etwas die Stimmung von den Pipistrelli. Doch Petrus hatte Erbarmen mit uns und Ende Woche wurden wir mit viel Sonnenschein beglückt.
Es war die erste Woche dieses Jahres an einer heilpädagogischen Institution und zwar im Rütimattli (Schule und Wohnheim). Kinder wie auch Erwachsene übten diese Woche fleissig für das grosse Highlight die Gala. Dort zauberten sie so manchen Zuschauenden das Lachen ins Gesicht. Gekrönt wurde die Woche mit einem allzu regnerischen Nachtzeltabbau, doch dank all den fleissigen Helferinnen und Helfer ging dieser tadellos über die Bühne. Und dann ging es einmal zurück quer durch die Schweiz und noch ein bisschen weiter nach Stetten, wo wir diese Woche unser Lager aufgeschlagen haben...

Mehr über die Woche zu lesen gibt es hier