Kloten zum Ersten
Eine Woche im Wilden Westen...

Gleich zwei Wochen durften wir in Kloten verbringen, die erste Woche bei der Stiftung Pigna und die zweite Woche mitten in der Badi im Rahmen eines Ferienpassprojektes.
Bei unserer Ankunft in Kloten Pigna meinten wir im Wilden Westen gelandet zu sein. Wegen den heissen Temperaturen und dem ständigen Sonnenschein war die Wiese ganz ausgetrocknet. Mit tatkräftiger Unterstützung aller Beteiligten war das Zirkuszelt bald aufgestellt und die Fledermaus flog mit den Flugzeugen um die Wette. Die ganze Woche über bestaunten wir immer wieder die grossen Flugzeuge, welche direkt über das Zirkuszelt und unseren Wagenpark hinweg brausten.
Die ganze Woche übten die Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung Pigna ihren grossen Zirkusauftritt für die Gala am Samstag. Im Glashaus wuselte es nur so von Zirkusartisten und -artistinnen, sei es auf dem Fass laufend, über den Balken balancierend oder am Trapez schwingend. Nicht zu vergessen der Pigna Express, welcher an unterschiedlichen Jonglierstationen Halt machte und mit Feuervögeln, Ringen oder Fussbällen jonglierten. Im Zelt wurde fleissig musiziert und die Clowns brachten mit ihrer Weltreise so manchen Zuschauer zum schmunzeln. Die Gala war ein voller Erfolg und die Freude war allen Beteiligten anzusehen.
Bei heissen Temperaturen wurde das Zelt anschliessend wieder abgebaut und wir freuten uns nochmals eine Woche in Kloten, diesmal in der Badi, verbringen zu dürfen.

Verweilen in Meilen

Wir gastierten schon vor einer Weile in Meilen. Mittelerweile konnten wir uns in den zweiwöchigen Ferien entspannen und sind nun Kloten angekommen.
Aber zurück nach Meilen und unseren Erlebnissen dort.
Ein grosses Highlight war der tägliche Sprung ins kalte Nass, in den Zürisee, denn unser Wagendorf befand sich nur drei Minuten zu Fuss vom See entfernt.
Ein weiterer Höhepunkt war der Neuanstrich des Familienwagen "Walo". Die blaue Farbe landet nicht nur auf unseren Händen und Füssen, sondern auch auf dem Wagen selber. Er erstrahlt nun im neuen, prächtigen Glanz.
Die erste Woche in Meilen verbrachten wir mit schleifen, streichen, Sachen flicken und eben baden.
In der zweiten Woche bauten wir wie gewohnt am Montag das Zelt auf, gemeinsam mit rund 100 Kindern, welche sich am Ferienpassprojekt im Zirkus erfreuten. Die ganze Woche wurde fleissig geübt, sei es auf dem Fass laufen, am Luftring turnen oder ein lustiger Clown zu sein. Ende der Woche präsentierten die jungen Artisten und Artistinnen ihre einstudierte Nummer in der Manege vor vollen Zuschauerrängen.
Anschliessend wurde das Zelt abgebaut, die Sachen verstaut und alle Wagen ins Winterquartier im Schöntal gefahren. Dort haben sie brav auf uns gewartet, während die Pipistrelli in alle Himmelsrichtungen in die Ferien entschwanden. Nun sind wir zurück mit vollem Elan und back on the road.

Oh wie schön ist Schönenberg

Alle sechs Jahre dürfen wir im kleinen Dorf Schönenberg oberhalb von Wädenswil gastieren. Dieses Jahr war es wieder so weit. Die Primarschule Schönenberg war sehr erfreut über unser Kommen am Montag früh und mit tatkräftiger Unterstützung stand auch am Ende des Tages das Zelt auf der Bauernwiese neben den Kirschbäumen. Die Kirschen, welche wir pflücken durften, schmeckten köstlich.
Während der ganzen Woche studierten fast 100 Kinder in verschiedenen Disziplinen eine Nummer ein, welche Ende Woche stolz präsentiert wurde. So gab es beispielsweise einen Regenbogen neben und auf dem Luftring oder es wurden schwere Gewichte in die Höhe gestemmt. Die Zirkusartisten und -artistinnen standen unter Beobachtung der rasenden ReporterInnen, welche eine Zirkuszeitung publizierten und eine Radiosendung produzierten. Zudem gab es an der Aufführung leckeres Süsses und Salziges zu naschen. Dies hatten wir den rund 10 Atelierkindern zu verdanken.
Im Wochentheater waren Peter und Moritz auf der Mission, die versteinerte Fledermaus zum Leben zu erwecken. Bei ihrem Vorhaben begegneten sie den sieben Zwergen und dem Monster vom Loch Ness. Der Professor Prozesser war sehr stolz auf die beiden Forscher, da sie es tatsächlich schafften die Fledermaus wieder zum fliegen zu bringen.
Doch unsere Fledermaus hoch über dem Zelt wollte Ende Woche wieder schlafen gehen und so wurde das Zelt mit grosser Unterstützung von gross und klein wieder abgebaut. Einmal den Hügel hinab, mit der Fähre über den Zürichsee und unser momentaner Standort Meilen war erreicht, wo wir nun zwei Wochen verweilen.

Seuzach

Nach unserem Abstecher ins bernerische Gebiet, machten wir Halt in der Nähe von unserem Winterquartier. Und zwar schlugen wir unser Zirkuszelt auf der Rietackerwiese in Seuzach auf. Die farbigen Zirkuswägen standen auf dem Parkplatz daneben und wir genossen jeden Abend einen herrlichen Sonnenuntergang. Rund 160 Kinder vom Schulhaus Birch füllten mit ihrem Lachen das Zelt. Die eine Hälfte waren in den Ateliers tätig und übten sich im fotografieren, jonglieren, filmen und stellten leckere Glace her. Die andere Hälfte waren Manegekinder, welche die ganze Woche für ihren grossen Auftritt Ende der Woche übten. Am Dienstagmorgen durften jedoch zuerst alle Disziplinen getestet werden, so ganz nach dem Motto: Ausprobieren geht über Studieren. Jeds Kind wählte seine Lieblingsdisziplin aus und die ganze Woche über wurde fleissig geübt, sei es auf dem Luftring oder am Tuch oder als Clown oder als Akrobatin und Akrobat oder als Seiltänzer/in oder als Musikerin in der Zirkusband. Für einmal gab es eine tonlose Pantomime Direktion, welche pantomimisch vorzeigend und mit Schildern die nächste Nummer ankündigte.
Durch die Woche führte die Märlitante Irmula, welche die Kinder in die Geschichte entführte vom Jond und vom Florian. Sie versuchten vergeblich Geld zu verdienen, um eine Rakete kaufen zu können um damit auf den Mond fliegen zu können.
Den Abschluss der Woche bildete das grosse Zirkusfest rund ums Zelt und die tolle Kindergala im Zelt. Ganz zum Schluss wurde das Zelt wieder abgebaut und alles wurde bereit gemacht, um am Montag weiter nach Schönenberg zu fahren. Was wir da alles erleben durfte, gibt es bald hier zu lesen.

Frauenkappelen

Gleich zwei Wochen durften wir in der Nähe von Bern, genauer gesagt in Frauenkappelen, verbringen. In der ersten Woche nahmen rund 70 Kinder an der Zirkusprojektwoche teil. Gestartet wurde am Montag wie immer mit dem Zeltaufbau mit tatkräftiger Unterstützung von den Kindern, sowie den Lehrpersonen. Die ganze Woche wurde geprobt, Kunststücke eingeübt, geschauspielert und musiziert. In der Gala am Freitagabend zeigten die Artistinnen und Artisten stolz ihr neu erlerntes Können. Anschliessend wurde das Zelt wieder abgebaut, dank den vielen Helferinnen und Helfern ging dies rasch über die Bühne. Die Fledermaus wehte zwar nicht mehr hoch oben im Winde, doch der Circolino Pipistrello blieb noch eine Woche auf bernerischem Boden.

In der zweiten Woche wurde gemechet und gewerkelt, was das Zeug hält. Das Werkstattdach wurde ausgebessert und unser neuster Wagen, der Alien, wurde themenmässig bemalt. Doch am meisten Trubel herrschte rund um das Büro. Innen drinnen waren mind. immer drei Leute am organisieren, telefonieren und planifizieren. Und oben auf dem Dach wurde geschliffen und gestrichen. Das Bürodach erstrahlt nun wieder im neuen Glanz. Grosses Merci an das Schulhaus Frauenkappelen, dass wir zwei Wochen bei euch bleiben durften. Merci vüümau Bärn, mir hei di gärn!

Ps: Nich zu vergessen natürlich das alljährliche Treffen mit dem Wunderplunder. Dieses Jahr gab es eine Olympiade mit den Disziplinen Fussball (wie immer), Kubb, Kirschenstein spucken, ScherenSteinPapier-Wettlauf und Harassen-Stapeln. Die Pipistrelli und Wundis in vier Teams vereint, ging es nicht ums Gewinnen, sondern um das Zusammensein, das gegenseitige Kennenlernen und den Spass.