Triesen geniessen

Wo ist denn überhaupt Triesen?
Es liegt sicher nicht neben dem Niesen.
Es ist hinter den sieben Bergen,
aber nicht bei den sieben Zwergen.
Dort fliesst auch der Rhein.
Wir lassen es nun mit dem Rätseln sein.
Es liegt nämlich in Liechtenstein.
Unterwegs mit den Traktoren und Wagen
Unser Zelt mit den Bergen um die Wette ragen.
Zeltaufbau, Animation, Show spielen
Unser Wochenprogramm durchziehen.
Zeltabbau, Wochentheater, Gala präsentieren
Das Publikum am Applaudieren.
Wandern, Plaudern, Aussicht geniessen
Alles kann mann/frau in Triesen.
Nun doch noch ein Rätsel zum Schluss
Wer findet das Zelt neben dem Fluss?

Staufen/Lenzburg
Zwischen Schloss Lenzburg und Staufenberg

Nach unserem zweiwöchigen Aufenthalt in Kloten führte unser Weg nach Lenzburg zu der Stiftung "Orte zum Leben".
Neben einem grossen Maisfeld und unter prächtigen Apfelbäumen wurde die ganze Woche fleissig geprobt,geübt und gelacht.
Folgendes konnte beobachtet werden: Polizistinnen auf dem Fass, tanzende Menschen, jonglierende Seefahrer, zwei Direktorinnen welche ein verlorenes Reh suchen, TrapezkünstlerInnen im Zelt und balancierende SeiltänzerInnen. Nicht zu vergessen die Zirkusband, welche schon von weitem an ihren musikalischen Klängen zu erkennen war. Zuerst unter den Apfelbäumen, später dann ihm Zelt wurde eine Darbietung einstudiert, welche am Samstag mit grossem Stolz den Verwandten und Bekannten präsentiert wurde.
Durch die Woche begleiteten uns Marley und Ziggy im Wochentheater, welche auf der Suche nach Mitstreiterinnen waren, um eine Bank zu überfallen, um sich schlussendlich einen "Töff" kaufen zu können. Dabei begegneten sie dem putzenden Zirkusdirektor, zwei Telefonisten in einem Büro in Paris, einer Karatefrau in China und einem Einsiedler im hohen Norden. Das Ende ihrer Reise bedeutete auch das Ende der Woche.
Am Sonntag fuhren die 17 Pipistrelli mit Sack und Pack ins Schöntal, um dem Tourneeleben eine Woche Pause zu gönnen.
Was wir seit den Ferien alles erlebt haben, gibt es bald hier zu lesen. Soviel sei verraten: Diese Woche gastieren wir an einem See und haben eine wunderbare Aussicht.

Kloten zum Zweiten
Eine Woche mitten in der Badi...

Unsere zweite Woche in Kloten verbrachten wir im Freibad Kloten. Unser Wagendorf stand direkt vor dem Eingang der Badi und unser Zelt mitten in der Badi, neben dem Schwimmbecken inkl. Sprungturm und einem Seilpark. Für einmal stand aber nicht schwimmen oder klettern auf dem Programm, sondern es war Zirkusluft schnuppern angesagt. Und zwar im Rahmen eines Ferienpassprojektes der Vereinigung Freizeit Kloten.
So konnte vor und in der Badi beobachtet werden, wie die jungen Artistinnen und Artisten fleissig übten und Kunststücke einstudierten. Nicht zu vergessen natürlich ein passendes Kostüm aussuchten und alles bereit machten für den grossen Auftritt am Samstag.
Dank den vielen fleissigen Helferinnen und Helfer beim Zeltabbau, war die Badi bald wieder im gewöhnlichen Erscheinungsbild anzutreffen.
Wir Pipistrelli genossen natürlich den täglichen Sprung ins kühle Nass und es ist schon toll so eine Badi als Nachbarn zu haben, auch wenn es nur für eine Woche ist.
Denn wir sind bereits weitergezogen und befinden uns momentan in Staufen im Kanton Aargau.
Bald verschwinden wir aber für eine Woche in die Ferien und die einen oder anderen wagen sicher wieder einen Sprung ins Wasser, wo auch immer.

Kloten zum Ersten
Eine Woche im Wilden Westen...

Gleich zwei Wochen durften wir in Kloten verbringen, die erste Woche bei der Stiftung Pigna und die zweite Woche mitten in der Badi im Rahmen eines Ferienpassprojektes.
Bei unserer Ankunft in Kloten Pigna meinten wir im Wilden Westen gelandet zu sein. Wegen den heissen Temperaturen und dem ständigen Sonnenschein war die Wiese ganz ausgetrocknet. Mit tatkräftiger Unterstützung aller Beteiligten war das Zirkuszelt bald aufgestellt und die Fledermaus flog mit den Flugzeugen um die Wette. Die ganze Woche über bestaunten wir immer wieder die grossen Flugzeuge, welche direkt über das Zirkuszelt und unseren Wagenpark hinweg brausten.
Die ganze Woche übten die Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung Pigna ihren grossen Zirkusauftritt für die Gala am Samstag. Im Glashaus wuselte es nur so von Zirkusartisten und -artistinnen, sei es auf dem Fass laufend, über den Balken balancierend oder am Trapez schwingend. Nicht zu vergessen der Pigna Express, welcher an unterschiedlichen Jonglierstationen Halt machte und mit Feuervögeln, Ringen oder Fussbällen jonglierten. Im Zelt wurde fleissig musiziert und die Clowns brachten mit ihrer Weltreise so manchen Zuschauer zum schmunzeln. Die Gala war ein voller Erfolg und die Freude war allen Beteiligten anzusehen.
Bei heissen Temperaturen wurde das Zelt anschliessend wieder abgebaut und wir freuten uns nochmals eine Woche in Kloten, diesmal in der Badi, verbringen zu dürfen.

Verweilen in Meilen

Wir gastierten schon vor einer Weile in Meilen. Mittelerweile konnten wir uns in den zweiwöchigen Ferien entspannen und sind nun Kloten angekommen.
Aber zurück nach Meilen und unseren Erlebnissen dort.
Ein grosses Highlight war der tägliche Sprung ins kalte Nass, in den Zürisee, denn unser Wagendorf befand sich nur drei Minuten zu Fuss vom See entfernt.
Ein weiterer Höhepunkt war der Neuanstrich des Familienwagen "Walo". Die blaue Farbe landet nicht nur auf unseren Händen und Füssen, sondern auch auf dem Wagen selber. Er erstrahlt nun im neuen, prächtigen Glanz.
Die erste Woche in Meilen verbrachten wir mit schleifen, streichen, Sachen flicken und eben baden.
In der zweiten Woche bauten wir wie gewohnt am Montag das Zelt auf, gemeinsam mit rund 100 Kindern, welche sich am Ferienpassprojekt im Zirkus erfreuten. Die ganze Woche wurde fleissig geübt, sei es auf dem Fass laufen, am Luftring turnen oder ein lustiger Clown zu sein. Ende der Woche präsentierten die jungen Artisten und Artistinnen ihre einstudierte Nummer in der Manege vor vollen Zuschauerrängen.
Anschliessend wurde das Zelt abgebaut, die Sachen verstaut und alle Wagen ins Winterquartier im Schöntal gefahren. Dort haben sie brav auf uns gewartet, während die Pipistrelli in alle Himmelsrichtungen in die Ferien entschwanden. Nun sind wir zurück mit vollem Elan und back on the road.